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Ab dem 1. Februar 2026 müssen kubanische Passagiere und Passagiere anderer Nationalitäten, die innerhalb der Vereinigten Staaten reisen und nicht im Besitz eines REAL ID oder eines alternativen Ausweisdokuments sind, eine Gebühr von 45 Dollar zahlen, um an Bord gehen zu können, berichtete die Verkehrs-Sicherheitsbehörde (TSA).
Die Maßnahme wurde am Montag angekündigt und zielt darauf ab, die Einhaltung der nach den Anschlägen vom 11. September 2001 festgelegten Identifikationsanforderungen zu verstärken, berichtete die Agentur AP.
Bis jetzt konnten Reisende ohne REAL ID die Sicherheitskontrollen mit einer zusätzlichen Überprüfung und einer Warnung passieren.
Die REAL ID ist ein staatlicher Führerschein oder Ausweis, der den bundesstaatlichen Sicherheitsanforderungen entspricht.
Es zeichnet sich durch einen weißen Stern innerhalb eines gelben Kreises aus und ist für alle Passagiere über 18 Jahren, die inländische Flüge nutzen oder in Bundesgebäude eintreten, obligatorisch.
Die neue Gebühr von 45 Dollar wird für diejenigen erhoben, die dieses Dokument oder eine andere gültige Identifikation, wie z. B. einen Reisepass, eine Aufenthaltskarte oder einen Militärausweis, nicht besitzen.
Die Zahlung erfolgt über das alternative Identitätsüberprüfungssystem der TSA, das als Confirm.ID bezeichnet wird und die Validierung der Identität für einen Zeitraum von bis zu 10 Tagen ermöglicht.
Die Behörden machten klar, dass die Zahlung der Gebühr nicht die Bestätigung garantiert und dass, wenn die Identität des Reisenden nicht bestätigt werden kann, ihm der Zugang zum Flug verweigert werden könnte.
Die Gebühr kann online vor der Reise oder am Flughafen bezahlt werden, allerdings könnte der Prozess bis zu 30 Minuten in Anspruch nehmen.
Das Department of Homeland Security (DHS) erklärte, dass 94 % der Passagiere bereits die Anforderungen erfüllen und dass die neue Maßnahme darauf abzielt, Nachzügler zu ermutigen, den REAL ID zu beantragen, bevor die strikte Geltung in Kraft tritt.
Ursprünglich hatte die TSA eine Gebühr von 18 Dollar vorgeschlagen, doch der Betrag wurde aufgrund der Betriebskosten des neuen Überprüfungssystems erhöht.
Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass die Agentur auch digitale Ausweise über Apple Wallet, Google Wallet und Samsung Wallet an mehr als 250 Flughäfen im Land akzeptiert.
Die neue Gebühr von 45 Dollar für Personen, die beim Boarding von Inlandsflügen in den Vereinigten Staaten keinen REAL ID besitzen, stellt eine strengere Phase in der Umsetzung dieses bundesstaatlichen Identifikationssystems dar. Die Maßnahme, die von der Transportation Security Administration (TSA) vorangetrieben wird, zielt darauf ab, die Sicherheitskontrollen zu verstärken und den Spielraum für Ausnahmen zu reduzieren, der seit dem teilweise Inkrafttreten galt.
Seit Jahresbeginn haben die US-Behörden bereits auf die Notwendigkeit dieses Dokuments hingewiesen. Bereits im Januar wurde berichtet, dass es erforderlich sein würde, um Flüge zu besteigen und dass die Passagiere einen Ausweis vorlegen müssten, der den bundesstaatlichen Standards entspricht.
Im Mai tratierte die Norm offiziell in Kraft, und es wurde erläutert, dass es nicht ausreichen würde, eine allgemeine staatliche Lizenz zu besitzen, sondern dass das Dokument einen weißen Stern tragen müsse, der es als REAL ID ausweist.
Für viele Einwanderer —darunter zahlreiche Kubaner— stellt der Zugang zu dieser Art von Dokumentation eine zusätzliche Herausforderung dar.
Bereits im April wurde darauf hingewiesen, dass die Anforderung diejenigen betreffen würde, die noch keinen definierten Aufenthaltsstatus haben oder die Schwierigkeiten bei der Beantragung von Lizenzen in ihren Wohnsitzen haben.
Die Einführung der REAL ID stärkt nicht nur die Sicherheitsstandards nach dem 11. September, sondern führt auch neue administrative Hürden ein, die die Mobilität bestimmter Gruppen verzögern oder komplizieren können.
Die zu Beginn des Jahres gestarteten Informationskampagnen hatten bereits angekündigt, dass die Toleranz schrittweise abnehmen würde, was jetzt durch die obligatorische Gebühr für diejenigen bestätigt wird, die die erforderliche Identifizierung nicht vorlegen.
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