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Mitten im Energiechaos, das das Land lahmlegt, versucht das kubanische Regime verzweifelt, eine seiner Haupt-Einnahmequellen am Leben zu halten: die Tabakproduktion.
Im Pinar del Río, dem Epizentrum des Anbaus, setzen die Behörden solarbetriebene Bewässerungssysteme ein, um die Ernte zu sichern, berichtete die staatliche Zeitung Granma.
Osvaldo Santana Vera, Koordinator der Grupo Empresarial Tabacuba in der Provinz, erklärte, dass es mehr als tausend Bewässerungsstellen gibt, die von Strom abhängen, verteilt auf etwa 4.840 Hektar Anbauflächen.
Das Defizit des Nationalen Elektrizitätssystems hat die Regierung gezwungen, auf erneuerbare Energiequellen und mobile Generatoren zurückzugreifen, um zu verhindern, dass die Zuckerernte zum Stillstand kommt.
Das Programm, das im Rahmen der staatlichen Bemühungen zur „Schutz des Tabaks“ vorgestellt wurde, sieht vor, die konventionelle Energie schrittweise durch Solarenergie zu ersetzen. Für die Kampagne 2026-2027 strebt man an, die gesamte Bewässerungsfläche mit Photovoltaikanlagen zu decken.
Für den Moment werden zehn moderne mobile Geräte installiert, die laut den Technikern bis zu 22 Liter Wasser pro Sekunde abgeben können und sich automatisch der Position der Sonne anpassen.
Die Technologie wurde von einem spanischen Unternehmen bereitgestellt, berichtete der Spezialist Carlos Miana.
Gleichzeitig wurden fünfzehn Hochleistungs-Generatoren installiert, um 58 Bewässerungspositionen zu versorgen, wodurch etwa 800 Hektar zusätzlich abgedeckt werden können.
Es wurden auch über 300 fest installierte Solarbewässerungssysteme erhalten, mit dem Versprechen, dass im Januar weitere tausend Einheiten eintreffen werden.
Die Maßnahmen sollen die Produktion des kubanischen Tabaks aufrechterhalten, die stark unter den Stromausfällen, dem Mangel an Treibstoff und den durch die Hurrikane verursachten Schäden gelitten hat.
Pinar del Río konzentriert den Großteil der Anbauflächen und Exporte des sogenannten „grünen Goldes“ der Insel, von dem sowohl die Staatseinnahmen als auch tausende von Landwirtefamilien abhängen.
Die Wette des Regimes auf erneuerbare Energien beschränkt sich nicht auf den Agrarsektor. Im Rahmen einer umfassenderen Strategie wurden Projekte vorangetrieben, die darauf abzielen, die Abhängigkeit von importiertem Diesel zu verringern und die Energieinfrastruktur zu modernisieren.
En diesem Weg wird der Bau von Städten, die auf elektrischen Verkehr ausgerichtet sind, geplant, um nachhaltige Systeme in die urbane Mobilität des Landes zu integrieren.
Paralelamente, wurde die erste Elektroladestation des Landes installiert, die der Aufladung von Elektrofahrzeugen dient, ein Zeichen dafür, dass die Regierung versucht, in Richtung sauberer Energiequellen voranzuschreiten, trotz der Prekarität des nationalen Stromsystems.
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