Das herzzerreißende Video eines kubanischen Kindes, das in Tränen ausbricht, als es ein Paar Schläger als Geschenk erhält: "Es hat mir die Seele zerbrochen."



Ein kubanischer Junge weint, als er Badmintonschläger erhält, was die Knappheit in Kuba widerspiegelt. Das Video, das von Puertas Abiertas verbreitet wurde, zeigt, wie ein einfaches Geschenk auf der Insel ein Luxus sein kann.

Kubanischer JungeFoto © @puertas.abiertas / TikTok

Ein Video, das in sozialen Netzwerken kursiert, hat Tausende von Nutzern innerhalb und außerhalb Kubas tief berührt aufgrund der harten Szene, die es darstellt.

In den Bildern, die von der Stiftung Puertas Abiertas geteilt wurden, sieht man ein Kind in seiner Schuluniform, das in Tränen gehüllt eine Frau umarmt, die ihm ein bescheidenes Geschenk überreicht: ein Set Badmintonschläger.

Der Kleine, sichtbar emotional, kann seine Tränen nicht zurückhalten, als er das Geschenk erhält, eine Geste, die für viele Kinder auf der Welt alltäglich wäre, aber die in der heutigen Kuba einen Luxus darstellt.

Die Szene, aufgenommen in einem einfachen kubanischen Zuhause, spiegelt mit Brutalität die Realität wider, die tausende Familien auf der Insel erleben, wo selbst die einfachsten Artikel durch die Wirtschaftskrise unerreichbar geworden sind.

Nutzer in sozialen Medien beschrieben den Moment als „schön und schmerzhaft zugleich“ und interpretierten ihn als Ausdruck des tiefen Einflusses von Versorgungsmangel und Armut auf die kubanische Kindheit.

„Das Kind weint nicht nur vor Freude, es weint, weil es weiß, wie schwer es ist, so etwas in Kuba zu haben“, schrieb eine Nutzerin auf TikTok.

Die Stiftung Puertas Abiertas, die seit Jahren humanitäre Hilfe auf die Insel sendet, erklärte, dass ihr Ziel darin besteht, „den kubanischen Kindern Hoffnung durch kleine Gesten zu bringen, die ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind“.

In der Zwischenzeit verbreitet sich das Video weiterhin in den sozialen Medien und regt Überlegungen zur Ungleichheit, dem Mangel an Chancen und der Würde des kubanischen Volkes an, das Tag für Tag inmitten der Knappheit Widerstand leistet.

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Yare Grau

Gebürtig aus Kuba, lebe ich jetzt in Spanien. Ich habe Sozialkommunikation an der Universität von Havanna studiert und später ein Studium der audiovisuellen Kommunikation an der Universität von Valencia abgeschlossen. Derzeit bin ich Teil des CiberCuba-Teams als Redakteurin in der Unterhaltungssektion.