Die Inhalteerstellerin Ana de Cuba hat über ihre sozialen Medien denunciado, dass die kubanische Bank ihr den Abzug des Geldes verweigert, das auf ihrer eigenen Karte eingezahlt wurde, nachdem sie verpflichtend 1.200.000 kubanische Pesos eingezahlt hat.
In einem Video, das auf ihrem Konto veröffentlicht wurde, erklärte die Influencerin, dass sie nach der Einzahlung entdeckte, dass das monatliche Abhebungslimit nur 120.000 kubanische Pesos beträgt, was bedeutet, dass sie zehn Monate warten muss, um den gesamten Betrag abheben zu können.
„Ich musste zwangsläufig 1.200.000 kubanische Pesos auf meine Karte einzahlen, und jetzt kann ich dieses Geld nicht abheben. Das monatliche Limit beträgt 120.000 Pesos. Um es abzuheben, muss ich 10 Monate lang regelmäßig zur Bank kommen“, berichtete die junge Frau.
Ana berichtete, dass die Geldautomaten neben dem monatlichen Limit auch eine noch geringere tägliche Obergrenze setzen, was sie zwingt, lange Schlangen zu stehen, um auf kleine Beträge zugreifen zu können.
„Ich kann weder Geld überweisen noch am Geldautomaten abheben. Meine Karte ist deaktiviert und niemand erklärt mir, warum, denn ich habe in diesem Monat nichts Unregelmäßiges gemacht“, bemerkte die digitale Creatorin.
Die Situation hat Empörung unter den Nutzern in den sozialen Medien ausgelöst, die erneut die vom kubanischen staatlichen Banksystem, das vom Regime von Miguel Díaz-Canel kontrolliert wird, auferlegten Einschränkungen anprangern. Diese beschränken den Zugang der Bevölkerung zu ihrem eigenen Geld, während eine beispiellose Wirtschaftskrise herrscht.
Die Beschwerden über Kontosperrungen, absurde Abhebegrenzen und Verzögerungen bei Überweisungen sind auf der ganzen Insel häufig geworden, insbesondere seit die Regierung die zwangsweise Nutzung von Bankkarten und elektronischen Überweisungen in einem Land mit ständigen Stromausfällen und unzureichender technologischer Infrastruktur vorangetrieben hat.
In der Zwischenzeit sind tausende von Kubanern zwischen dem digitalen Geld, das sie nicht nutzen können, und dem Mangel an Bargeld gefangen, ein weiteres Spiegelbild des finanziellen Chaos, das das Land erfasst.
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