Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, versicherte am Samstag, dass seine Regierung noch die nächsten Schritte in Venezuela nach der Festnahme des Diktators Nicolás Maduro und seiner Frau, Cilia Flores, evaluiert.
In Antwort auf eine Frage in einem Interview mit Fox News zum politischen Zukunft des südamerikanischen Landes, war Trump deutlich: “Wir treffen diese Entscheidung jetzt. Wir können es uns nicht leisten, jemand anderem die Führung zu überlassen und einfach dort fortzufahren, wo er aufgehört hat.”
Der Mandatsträger betonte, dass die Vereinigten Staaten „die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen“ werden und dass jede Übergangsregierung in Venezuela Freiheit, saubere Wahlen und das Ende des institutionellen Drogenhandels garantieren müsse.
Die Regierung der Vereinigten Staaten hat am Samstag eine bundesstaatliche Anklage am Gericht des südlichen Bezirks von New York gegen Nicolás Maduro, seine Ehefrau Cilia Flores und mehrere hochrangige Beamte wegen ihrer vermeintlichen Beteiligung an einer internationalen Verschwörung zum Drogenhandel und zur Korruption erhoben.
Die Anklage beschreibt, wie die Beschuldigten seit Ende der neunziger Jahre ihre öffentlichen Ämter genutzt haben sollen, um den Versand großer Mengen Kokain in die Vereinigten Staaten zu erleichtern, und zwar durch ein vom venezolanischen Staat geschütztes Netzwerk.
Washington betrachtet den Fall als einen beispiellosen Schritt in seiner Offensive gegen die organisierte Kriminalität in Lateinamerika.
Der Sturz von Maduro, der in einer US-Militäroperation gefasst wurde, hat Unsicherheit darüber geschaffen, wer die Kontrolle in Caracas übernehmen wird. Dennoch bestand Trump darauf, dass seine Regierung "den Chavismus nicht mit einem anderen Gesicht neu erfinden lassen wird".
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