Der kubanische Ökonom und Unternehmer Yurek Vázquez versicherte, dass die Nichtexistenz einer Marktwirtschaft in Kuba nicht nur zum Zusammenbruch des Handels, sondern auch der Bildung, der Familie und der individuellen Würde geführt hat.
In einem Video veröffentlicht auf seinem Instagram-Account gab der ebenfalls Mitwirkende von Mundiario und Gründer der Wall Street Business Academy in Miami eine umfassende Analyse des kubanischen Zusammenbruchs aus wirtschaftlicher Perspektive.
Seiner Meinung nach, wenn ein Land die freie Unternehmung abschafft, beschränkt es nicht nur die Geschäftstätigkeit, sondern beginnt auch einen Prozess der strukturellen Degradierung, der letztlich alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens betrifft.
Vázquez erklärte, dass in Kuba nicht nur das Bankensystem oder die Produktionsinfrastruktur kollabiert sind, sondern auch die Idiosynkrasie, die Bildung und der soziale Zusammenhalt.
In seiner Analyse zerstört die langanhaltende Aufzwingung eines Modells, in dem der Staat entscheidet, was zu tun ist, wie zu produzieren und wie zu leben, die Kreativität, hebt die individuelle Initiative auf und erodiert die Würde der Menschen, sich ihren eigenen Lebensunterhalt zu beschaffen.
Der Experte stellte einen direkten Zusammenhang zwischen dem Verlust der Hoffnung, der familiären Zerrüttung und der massenhaften Emigration her.
Laut seiner Aussage zwingt der Mangel an Möglichkeiten die Kinder dazu, sich ins Meer zu stürzen, mit tragischen Konsequenzen, als Ergebnis eines Systems, das die Möglichkeit persönlichen Fortschritts verweigert.
Für Vázquez ist Kuba das Beispiel für das Schicksal jeder Gesellschaft, in der die freie Wirtschaft erstickt wird: ein unaufhaltsamer Weg zur Verarmung und zum Chaos.
Die Aussagen werden in einen Kontext zunehmender Debatten über die strukturellen Ursachen der kubanischen Krise eingeordnet, die durch chronische Engpässe, den Verfall grundlegender Dienstleistungen und die fortwährende Abwanderung von Fachkräften und Jugendlichen aus dem Land gekennzeichnet ist.
Reaktionen
Die Botschaft löste eine Welle von unterstützenden Kommentaren aus. Mehrere Nutzer waren sich einig, dass, obwohl der Kapitalismus nicht perfekt ist, Sozialismus und Kommunismus "den Tod der menschlichen Hoffnung" darstellen.
Andere hoben den direkten und unaufdringlichen Ton der Analyse hervor und bezeichneten sie als eine der klarsten Erklärungen zur kubanischen Realität.
Wiederholte Kommentare hoben den Verlust von Würde, die Hoffnungslosigkeit, den Hunger und das Gefühl hervor, in einem „totalen Chaos“ zu leben, und machten das bestehende politische und wirtschaftliche Modell für die Zerstörung des Landes verantwortlich.
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