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Die Präsidentin von Mexiko, Claudia Sheinbaum verurteilte und wies die militärischen Aktionen der Streitkräfte der Vereinigten Staaten gegen Nicolás Maduro auf dem Gebiet der Bolivarischen Republik Venezuela "energisch" zurück.
In einer Mitteilung, die in sozialen Medien veröffentlicht wurde, wurde festgestellt, dass sie eine “klare Verletzung” des Artikels 2 der Charta der Vereinten Nationen (UN) darstellen.
In ihrer Erklärung bezog sich Sheinbaum ausdrücklich auf Artikel 2, Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen, der festlegt, dass die Mitgliedstaaten sich enthalten sollen, von der „Androhung oder dem Einsatz von Gewalt“ gegen die territoriale Integrität oder die politische Unabhängigkeit eines jeden Staates Gebrauch zu machen.
Basierend auf den außenpolitischen Prinzipien Mexikos und seiner „friedlichen Berufung“ hat die mexikanische Regierung einen dringenden Aufruf an die Achtung des Völkerrechts und die Beendigung jeglicher Aggressionen gegen die venezolanische Regierung und das venezolanische Volk gemacht.
Die Mitteilung warnt außerdem, dass Lateinamerika und die Karibik eine „Friedenszone“ sind, die auf gegenseitigem Respekt und der friedlichen Lösung von Kontroversen basiert, und betont, dass „jede militärische Aktion“ die regionale Stabilität „ernsthaft gefährdet“.
In diesem Rahmen betonte Mexiko, dass der Dialog und die Verhandlung die einzigen „legitimen und effektiven“ Wege zur Lösung von Differenzen sind, und erklärte seine Bereitschaft, Bemühungen zur Förderung des Dialogs, zur Mediation oder zur Begleitung zu unterstützen, die zur Wahrung des regionalen Friedens beitragen und eine Konfrontation vermeiden.
Mexiko forderte die UNO ebenfalls auf, "sofort zu handeln", um zur Deeskalation der Spannungen beizutragen, den Dialog zu erleichtern und Bedingungen für eine "friedliche, nachhaltige und völkerrechtskonforme Lösung" zu schaffen.
Auf konsularischer Ebene informierte das Außenministerium, dass über die Botschaft Mexikos in Venezuela eine „ständige Kommunikation“ mit den in diesem Land lebenden Mexikanern aufrechterhalten wird, um ihnen „in jeglicher notwendigen Weise“ zu helfen. Es wurde empfohlen, dass diese Personen die Informationen der kommenden Stunden aufmerksam verfolgen und die bereitgestellten Notfallkanäle (Telefon und E-Mail der Botschaft, unter anderem) nutzen.
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