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Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado versicherte am Montag, dass “die Freiheit Venezuelas nahe ist” und bedankte sich beim US-Präsidenten Donald Trump für seine “Entschlossenheit und Entschiedenheit” nach der Festnahme von Nicolás Maduro, in einer Botschaft, die Optimismus inmitten der politischen Verwirrung über die Zukunft des Landes ausstrahlen soll.
„Das tapfere Volk Venezuelas ging in 30 Ländern und 130 Städten weltweit auf die Straßen, um einen bedeutenden Schritt zu feiern, der die Unvermeidlichkeit und Unmittelbarkeit des Wandels in Venezuela markiert“, schrieb Machado in seinem X-Konto (ehemals Twitter). „Venezuela wird der wichtigste Partner der Vereinigten Staaten in Fragen der Sicherheit, Energie, Demokratie und Menschenrechte sein.“
Die Worte von Machado kommen zu einem Zeitpunkt bemerkenswerter politischer Ambivalenz, nach den gegensätzlichen Ankündigungen aus Washington. Obwohl Trump erklärte, die Vereinigten Staaten seien "verantwortlich" für Venezuela, deutete er auch an, dass die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez — die vom venezolanischen Obersten Gerichtshof nach der Festnahme von Maduro zur interimspräsidentin ernannt wurde — eine Übergangsregierung "unter amerikanischen Bedingungen" leiten werde.
Der republikanische Regierungschef schmälerte die Glaubwürdigkeit von Machados Führung, indem er behauptete, dass „er nicht genügend interne Unterstützung hat“, und ließ durchblicken, dass seine Verwaltung direkt mit Rodríguez und seinem Umfeld verhandelt.
Die Botschaft der Oppositionsführerin zielt jedoch darauf ab, die Legitimität der demokratischen Opposition lebendig zu halten, die sie gemeinsam mit Edmundo González Urrutia anführte, und ihre Rolle gegenüber den tausenden von Venezolanern im Exil zu bekräftigen, die aus gingen, um den Sturz des Chavismus zu feiern.
„Die Freiheit Venezuelas ist nahe und bald werden wir in unserem Land feiern“, schrieb Machado. „Wir werden schreien, beten und uns als Familie umarmen, denn unsere Kinder werden nach Hause zurückkehren.“
Der oppositorische Enthusiasmus steht im Kontrast zur institutionellen Stille in Caracas und dem Fehlen eines klaren politischen Kalenders. Im Moment bleibt die „Transition“ Venezuelas eher ein Versprechen als eine Realität.
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