Maduro könnte in den USA wegen Anklagen wegen Narcoterrorismus die Todesstrafe drohen



Nicolás Maduro könnte in den USA die Todesstrafe wegen des Vorwurfs des Narcoterrorismus drohen, nachdem er in Caracas gefasst wurde. Er sieht sich schweren Anklagen gegenüber und sein Fall könnte die Außenpolitik der USA gegenüber Lateinamerika verändern.

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Der gestürzte venezolanische Präsident Nicolás Maduro könnte in den Vereinigten Staaten die Todesstrafe drohen, wenn er wegen der ihm zur Last gelegten Drogenhandels- und Drogen-Terrorismusvorwürfe für schuldig befunden wird, berichtete am Montag der New York Post.

Maduro, am 3. Januar während einer militärischen Operation der USA in Caracas gefasst, befindet sich im Metropolitan Detention Center in Brooklyn, wo er darauf wartet, vor einem Bundesgericht in New York präsentiert zu werden.

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Gemäß dem Gesetz über kontrollierte Substanzen kann ein Angeklagter zum Tode verurteilt werden, wenn nachgewiesen wird, dass er ein „fortlaufendes kriminelles Unternehmen“ im Zusammenhang mit dem Drogenhandel leitete.

Obwohl die Hinrichtungen wegen Drogenvergehen in der Bundesjustiz ungewöhnlich sind, besteht die rechtliche Möglichkeit, insbesondere wenn die Vergehen mit bewaffneten Organisationen oder internationalem Terrorismus in Verbindung stehen.

Die US-amerikanische Generalstaatsanwältin, Pam Bondi, versicherte, dass Maduro und seine Frau, Cilia Flores, „der ganzen Wucht der amerikanischen Justiz“ gegenüberstehen werden, ohne genau anzugeben, welche Art von Urteil das Justizministerium anstreben wird.

Die Anklage umfasst vier Vorwürfe: Verschwörung zum Narcoterrorismus, Einfuhr von Kokain und zwei wegen illegalen Besitzes von Maschinengewehren. Die neue Anklage erweitert das im Jahr 2020 eröffnete Verfahren, als ein Bundesgericht Maduro bereits als Chef des Cártel de los Soles bezeichnet hatte, einer Struktur, die angeblich die venezolanische Staatsmaschinerie nutzte, um Tonnen von Drogen in die Vereinigten Staaten zu schmuggeln.

Der Fall, verglichen mit dem von Manuel Noriega im Jahr 1989, setzt einen Präzedenzfall in der Außenpolitik Washingtons gegenüber Lateinamerika. Sollte das Urteil bestätigt werden, könnte dies eine neue juristische Phase einleiten, in der die Todesstrafe, obwohl sie selten angewendet wird, als eine exemplarische Botschaft angesehen werden könnte.

Maduro wird am Montagmittag einem Richter vorgeführt.

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