"Wir werden das Öl verwalten": Trump wird sich mit großen Ölgesellschaften treffen, um die Situation in Venezuela zu besprechen



Trump wird sich diesen Freitag im Weißen Haus mit Energievertretern treffen, um die Ölrekonstruktion Venezuelas nach der Festnahme von Maduro zu koordinieren.

Donald TrumpFoto © X / @RapidResponse47

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald J. Trump, erklärte, dass seine Regierung "für das Öl" Venezuelas verantwortlich sein wird, und kündigte an, dass er sich an diesem Freitag im Weißen Haus mit den führenden Führungskräften des Energiesektors treffen wird, um den Wiederaufbau der Öl-Infrastruktur des südamerikanischen Landes zu koordinieren.

In einem exklusiven Interview mit dem Sender Fox News erklärte Trump, dass seine Verwaltung mit der neuen venezolanischen Führung zusammenarbeiten werde und die Vereinigten Staaten „sich um das Öl kümmern“ werden. Der Präsident präzisierte, dass „wir uns morgen mit den führenden Ölmanagern hier im Weißen Haus treffen werden. Die 14 größten Unternehmen der Welt werden kommen. Sie werden die gesamte Öl-Infrastruktur wiederaufbauen und mindestens 100 Milliarden Dollar investieren.“

Trump erklärte, dass die Maßnahme Teil der neuen Phase sei, die nach der Festnahme von Nicolás Maduro und seiner Frau am 3. Januar während einer US-Militäroperation eröffnet wurde. Laut seinen Aussagen besteht das Ziel darin, Venezuela zu stabilisieren und sicherzustellen, dass die Öleinnahmen zum Nutzen der venezolanischen Bevölkerung verwaltet werden.

Während des Interviews betonte der Präsident, dass Venezuela „ein Öl von enormer Qualität und Menge“ besitze, und versicherte, dass das Land „unter unserer Aufsicht bleiben wird, bis es sich stabilisiert“. Er stellte auch fest, dass die amerikanische Kontrolle die Rohölpreise „weltweit senken wird, was für alle gut ist“.

Un día antes de der Interview, Petróleos de Venezuela (PDVSA) bestätigte offiziell, dass sie Verhandlungen mit der Regierung der Vereinigten Staaten über den Verkauf von Rohöl führen. Das venezolanische Unternehmen teilte mit, dass die Gespräche „nach ähnlichen Rahmenbedingungen wie die bestehenden mit internationalen Unternehmen, wie Chevron, ablaufen“ und dass es sich um einen Prozess „auf der Grundlage von Rechtsmäßigkeit, Transparenz und gegenseitigem Nutzen“ handelt.

Ese mismo Dienstag erklärte der US-Energieminister Chris Wright auf einer Konferenz in Miami, dass Washington den Verkauf von venezolanischem Öl „auf unbestimmte Zeit“ kontrollieren werde und dass die daraus generierten Einnahmen auf Konten unter der Aufsicht der US-Regierung eingezahlt werden, um sicherzustellen, dass sie „zum Wohle des venezolanischen Volkes“ verwendet werden. Wright erklärte außerdem, dass die Vereinigten Staaten die venezolanische Produktion auf den Markt bringen werden und dass die Exporte bis zu 50 Millionen Barrel erreichen könnten, was etwa 2 Milliarden Dollar entspricht.

Der Beamte fügte hinzu, dass die Kontrolle über die Verkäufe und die Mittel darauf abzielt, die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen voranzutreiben, die „stattfinden müssen“ im Land, sowie eine stabile Übergangsphase zu gewährleisten.

Nach der Festnahme von Maduro, der sich derzeit in US-Gewahrsam befindet, übernahm die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez die Position der interims Präsidentin. Die chavistischen Institutionen behalten ihre administrativen Funktionen, während Washington die strategischen Bereiche Sicherheit und Energie überwacht.

Die US-Regierung hat diese Kooperation als einen Drei-Phasen-Plan beschrieben – Stabilisierung, Wiederherstellung und Übergang – der darauf abzielt, den Produktionsapparat Venezuelas wiederaufzubauen und einen wirtschaftlichen Kollaps zu verhindern. Analysten sind der Meinung, dass die Kontrolle über das Öl durch die Vereinigten Staaten das Machtverhältnis im Land neu definiert und eine neue Phase in der bilateralen Beziehung eröffnet.

Trump bestätigte außerdem, dass er sich nächste Woche mit der Oppositionsführerin María Corina Machado treffen wird, die kürzlich mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, und bezeichnete es als „große Ehre“, dass die Politikerin den Preis seiner Person gewidmet hat.

Die Äußerungen des amerikanischen Präsidenten verstärken die zentrale Rolle der energetischen Kontrolle in der Politik Washingtons gegenüber Venezuela und markieren einen neuen Meilenstein im Übergangsprozess, der nach der Festnahme von Maduro eingeleitet wurde.

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