Der venezolanische Humorist George Harris verbarg seine Emotionen nicht während einer kürzlichen Vorstellung, in der er zwischen Lachen und Jubel den Sturz von Nicolás Maduro nach seiner Verhaftung Anfang Januar feierte. Der Komiker, treu seinem Stil, verwandelte den politischen Moment in einen Ausbruch von Humor und Hoffnung für die Venezolaner im In- und Ausland sowie für die Kubaner.
„Guten Abend! Mach keinen Blödsinn! Wir haben es geschafft, Jungs! Mach keinen Blödsinn! Was für ein Moment, Jungs. Was für ein Moment. Das nimmt mir niemand weg. Niemand“, rief Harris, während er eine venezolanische Flagge vor einem euphorischen Publikum schwenkte, das mit weiteren trikolor Flaggen wogte.
Der Komiker feierte das, was er als „einen hoffnungsvollen Moment“ bezeichnete, und machte Witze darüber, wie das Leben seine Pläne für eine Auszeit durchkreuzte: „Ich hatte mir den Monat Januar als Urlaub genommen, aber naja, so ist das Leben. Sie haben gesagt: ‚Du wirst schon sehen, dass das nicht klappt, denn wir werden die Regierung stürzen‘“, sagte er lachend und löste damit Applaus und Gelächter aus.
Mit seinem gewohnten sarkastischen Ton nutzte Harris die Gelegenheit, um diejenigen zu kritisieren, die „sich mehr um das venezolanische Öl kümmern als um die Menschen“, und betonte, dass das realmente Wichtige ist, dass die Venezolaner in Freiheit leben wollen.
Der Komiker, bekannt für seine Nähe zum kubanischen Publikum, ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, eine Botschaft der Solidarität mit der Insel zu senden, denn jetzt ist der Moment für Kuba, frei zu sein, was zu einem Beifallssturm unter den Anwesenden führte.
George Harris, der die politische Satire zu einem seiner Hauptmittel auf der Bühne gemacht hat, spiegelt das Empfinden von Millionen Venezolanern und Lateinamerikanern wider, die in diesem neuen regionalen Szenario eine Chance für Veränderung und Demokratie sehen.
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