„Sechs Stockwerke hoch und ohne Angst": Kubaner in Mexiko berichten von ihrem harten Arbeitsalltag



Zwei Kubaner aus Santiago arbeiten im Bauwesen in Mexiko und berichten in einem Video von den Opfern und Risiken, denen sie jeden Tag ausgesetzt sind, um fern von zu Hause voranzukommen.

Alfredo Sierra Fernández, einer der jungen Santiagoaner, der sich in Mexiko einen Namen machtFoto © Collage Facebook/Marilyn Alvarez

Von Santiago de Cuba bis nach Mexiko teilen zwei junge Kubaner ihre Berufserfahrung in einem Video, das den Einsatz und die Entschlossenheit widerspiegelt, mit denen sie sich den neuen Herausforderungen der Emigration stellen.

In den Bildern, die in sozialen Medien verbreitet wurden, sieht man sie bei der Arbeit an einem Bauwerk mit mehr als sechs Etagen.

Mit sehr wenigen Schutzmaßnahmen beschreibt einer von ihnen, identifiziert als Alfredo Sierra Fernández, die harte Routine derjenigen, die außerhalb Kubas nach einer besseren Zukunft streben.

„Man weiß nicht, was man hat, bis man das Land verlässt, nur damit Sie es wissen. Schauen Sie, womit man sich auseinandersetzen muss“, kommentiert er, während er die Höhe zeigt, in der er arbeitet.

„Wenn du es nicht machst, stell dir vor, du hängst sechs Stockwerke hoch, und danach kauf dir Kleidung, es passiert nichts“, fügte er hinzu.

Ambos, ursprünglich aus Santiago de Cuba, sind im Bauwesen in Mexiko tätig, einem Sektor, der vielen Migranten Beschäftigungsmöglichkeiten bietet, obwohl die Bedingungen hohe physische Anforderungen und ständige Risiken mit sich bringen.

Der kurze Clip, begleitet von der Botschaft "Von Santiago de Cuba, zwei Kubaner stellen sich neuen Herausforderungen in Mexiko. In sechs Stockwerken Höhe vereinen uns harte Arbeit und Entschlossenheit", hat in den sozialen Medien Reaktionen ausgelöst, in denen Nutzer den Mut und die Resilienz derjenigen hervorheben, die auswandern, um ihre Familien zu unterstützen.

Für Tausende von Kubanern im Ausland stehen Geschichten wie diese für die alltägliche Realität der Emigration: lange Arbeitstage, harte Berufe und die Sehnsucht nach dem, was zurückgelassen wurde.

Aber auch die Überzeugung, dass jeder Tag der Anstrengung ein weiterer Schritt zu einem würdevollen Leben ist.

Vor allem zeigen sie den Wunsch, alles zu tun, um der Diktatur in Kuba zu entkommen.

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