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Eine von der offiziellen Zeitung Venceremos veröffentlichte Anzeige hat erneut den ernsthaften Verfall der städtischen Infrastruktur in Kuba und das institutionelle Desinteresse gegenüber Risiken, die das Leben der Bürger direkt bedrohen, aufgezeigt.
Laut dem guantanamerischen Medium setzen sich diejenigen, die die Calle Los Maceo zwischen Donato Mármol und Bernabé Varona passieren, einem möglichen Unfall aus, aufgrund des schlechten Zustands der äußeren Gesims des Portals der Sprachschule Nguyen Van Troi, einem Gebäude kolonialer Architektur, das sich in einem stark frequentierten Fußgängerbereich befindet.
Die Struktur, gemäß der veröffentlichten Inhalte und Bilder, ist teilweise von ihrer Verankerung gelöst, was eine unmittelbare Gefahr für Studierende, Mitarbeiter und Passanten darstellt. Die Schäden sind sichtbar und alarmierend, ohne dass bis jetzt konkrete Maßnahmen zur Reparatur oder Sicherung gemeldet wurden.
Es ist auffällig, dass die Institution, die im lokalen Bildungssystem als "prestigeträchtig" gilt, nicht einmal über ein Identifikationsschild verfügt, ein Detail, das die Wahrnehmung von Vernachlässigung und fehlender systematischer Wartung verstärkt.
Über den konkreten Fall hinaus bestätigt die Anzeige eine weit verbreitete Realität auf der gesamten Insel: Tausende von Gebäuden, Schulen, Krankenhäusern und Wohnungen sind einsturzgefährdet, was die Folge von jahrzehntelangen mangelnden Investitionen, schlechter Verwaltung und der Priorisierung von Ressourcen für politische Propaganda vor der Bürger- und Sicherheitsversorgung ist.
In Städten wie Havanna, Santiago de Cuba, Guantánamo und anderen Provinzhauptstädten stürzen Dächer, Balkone und Fassaden häufig ein, oft erst nachdem sie vermeidbare Tragödien verursacht haben. Die Warnungen, selbst wenn sie von staatlichen Medien kommen, bleiben oft ohne effektive Antwort.
Während das Regime auf triumphalistischen Reden und Projekten besteht, die wenig Einfluss auf das Alltagsleben haben, verschlechtert sich die grundlegende Infrastruktur des Landes weiterhin, wodurch Straßen, Schulen und öffentliche Gebäude zu ständigen Risikoszenarien für kubanische Familien werden.
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