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Die Lieferungen von Rohöl und Diesel von Pemex nach Kuba, die zwischen Januar 2023 und September 2025 über 1,4 Milliarden Dollar betragen hätten, laut Berichten des Unternehmens bei der SEC der Vereinigten Staaten, sind von einer entscheidenden Frage umgeben: Kann nachgewiesen werden, dass dieser Kraftstoff dazu beiträgt, die Stromausfälle zu lindern, die die kubanischen Familien betreffen?
Eine Analyse von Animal Político warnt, dass trotz der offiziellen Erzählung von „humanitärer Hilfe“ keine öffentlichen Mechanismen existieren, die eine unabhängige Überprüfung des Ziels und der endgültigen Verwendung dieser Lieferungen zum direkten Nutzen der Bevölkerung ermöglichen.
Die Unklarheit herrscht, während die Insel eine schwere Energiekrise erlebt, mit durchschnittlichen Stromausfällen von bis zu 18 Stunden täglich und Wartezeiten von bis zu drei Monaten, um über einen Termin an Benzin zu gelangen, was die Zweifel nährt, ob die Unterstützung in eine echte und nachhaltige Entlastung für die Haushalte mündet.
gemäß Berichten von México Evalúa, zitiert von Animal Político, wurden die Lieferungen über Gasolinas Bienestar, S.A. de C.V., eine Tochtergesellschaft von Pemex abgewickelt, die nach privatem Recht gegründet wurde und deren Gesellschaftszweck darin besteht, Brennstoff an benachteiligte Gemeinschaften in Mexiko und im Ausland zu liefern.
Der Text betont, dass Pemex behauptet hat, dass die Tochtergesellschaft aufgrund dieser rechtlichen Natur nicht als „pflichtige Stelle“ im Bereich der Transparenz gilt, was genutzt wurde, um die Bereitstellung detaillierter Informationen über die Transaktionen zu verweigern.
Das Dokument fügt hinzu, dass die Präsidentschaft von Mexiko öffentlich anerkennt, dass „diese Informationen bereitgestellt werden müssen“, gleichzeitig jedoch die Fortführung der Sendungen nach Kuba bestätigt und diese als „humanitäre Hilfe“ rechtfertigt, wodurch — so die Analyse — eine offene Spannung entsteht: anerkanntes öffentliches Interesse, aber ein rechtlicher Rahmen, der den Zugang zu Daten über mit öffentlichen Mitteln finanzierte Operationen einschränkt.
Humanitäre Hilfe oder „schwarze Kiste“?
México Evalúa stellt fest, dass die Diskussion nicht moralischer Natur ist („ob man helfen sollte oder nicht“), sondern eine Frage der Rechenschaftspflicht: Sie behauptet, dass humanitäre Hilfe öffentliche Verträge erfordert, unabhängige Prüfungen, eine Zertifizierung der Endnutzung und Klauseln zur Vermeidung von Triangulation.
Ohne dies, warnt sie, kann das, was als Hilfe erscheint, letztendlich zu unkontrollierten Subventionen für Strukturen werden, die nicht nachweisen, dass der Nutzen der Bevölkerung zugutekommt.
Die Analyse erinnert zudem an den Vorgänger von PDVSA, wo Ölspenden „für soziale Zwecke“ letztlich in Drittländer umgeleitet wurden, laut Dokumentation, die im Text selbst zitiert wird, und argumentiert, dass ohne Nachverfolgbarkeit und externe Kontrollen das Risiko von Abweichungen keine abstrakte Hypothese, sondern eine Verwundbarkeit ist, die mit Intransparenz verbunden ist.
Das Dokument legt auch den Fokus auf das Profil von Gasolinas Bienestar: Mit den verfügbaren Informationen aus der öffentlichen Rechnung beschreibt es eine stark verschuldete Tochtergesellschaft mit nahezu null Margen und einem Mangel an detaillierten Finanzberichten, die es ermöglichen würden festzustellen, ob die ausgewiesenen Zahlen tatsächlichen Einnahmen oder hochgradig unsicheren Forderungen entsprechen.
Aus dieser Perspektive vertritt er die Auffassung, dass die Tochtergesellschaft keinen wirtschaftlichen Wert für Pemex generiert und warnt vor Risiken von Vermögensschäden, wenn Verkäufe verzeichnet werden, die in der Praxis nicht realisiert werden.
En paralelo, México Evalúa weist auf geopolitische Druck- und Kostenfaktoren hin: Es werden Fragen von US-Kongressabgeordneten angesprochen, das vorherige Beispiel der Exim Bank bezüglich eines von Pemex angeforderten Kredits und das Potenzial, dass der Fall zu einem Streitpunkt im Rahmen der Verhandlungen bis 2026 wird, wobei Transparenz und Standards im Energiesektor das Vertrauen zwischen den Partnern beeinflussen.
Was bekannt ist und was weiterhin nicht nachgewiesen werden kann
Das, was im Bericht dokumentiert ist: Es gibt Berichte über Rohöl- und Diesel-Lieferungen im Wert von über 1,4 Milliarden Dollar sowie eine Unternehmensstruktur (Gasolinas Bienestar), die genutzt wurde, um den Zugang zu detaillierten Informationen einzuschränken.
Was nicht klar ist —und hier liegt das Zentrum der Zweifel—: Es gibt keine unabhängigen öffentlichen Mechanismen, die überprüfen, ob diese Lieferungen tatsächlich dazu bestimmt sind, die Stromerzeugung zu verbessern und somit direkt den kubanischen Familien zugutekommen, die unter endlosen Stromausfällen leiden.
En einem Szenario, in dem die kubanische Bevölkerung unter langen Stromausfällen und Treibstoffmangel leidet, bleibt die Frage bestehen: ohne Transparenz in den Vereinbarungen und ohne überprüfbare Rückverfolgbarkeit, wie kann man sicher sein, dass die Ölhilfe aus Mexiko wirklich beim kubanischen Volk ankommt —oder ob sie sich in einem intransparenten System verliert, für das keine Rechenschaft abgelegt wird?
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