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Der russische Botschafter in Venezuela, Serguéi Mélik-Bagdasárov, hat eine neue Kontroverse ausgelöst, indem er sich auf die Festnahme des ehemaligen Diktators Nicolás Maduro während einer US-Militäroperation bezog und anschließend eine Klarstellung abgab, um seine Äußerungen zu präzisieren.
In einem Interview, das vom russischen Staatskanal Rossiya-24 ausgestrahlt wurde, sprach Mélik-Bagdasárov über die Möglichkeit, dass bestimmte Sektoren der venezolanischen politischen und Sicherheitseliten möglicherweise im Interesse der amerikanischen Geheimdienste gehandelt haben, wodurch indirekt die Operation erleichtert wurde, die am 3. Januar 2026 zur Festnahme von Maduro und seiner Frau führte.
Der Diplomat versicherte, dass in Venezuela „die Namen derjenigen, die ihr Vaterland, ihre Ehre und ihren Eid verkauft haben, gut bekannt sind“ und dass einige Personen „systematisch für die amerikanischen Geheimdienste gearbeitet haben“.
Nach diesen Äußerungen, die zahlreiche internationale Medien nutzten, um auf Spaltungen im chavistischen Umfeld hinzuweisen, wandte sich Mélik-Bagdasárov über seine offiziellen Social-Media-Kanäle, um seine Botschaft zu präzisieren und Interpretationen zurückzuweisen, die seiner Meinung nach seine Worte verzerrten.
Der Botschafter wies darauf hin, dass sich sein Kommentar auf „allgemein bekannte Fakten in der venezolanischen Gesellschaft“ bezog und dass er nicht beabsichtigte, improvisierte Verschwörungstheorien zu schüren, sondern auf eine Geschichte von früheren Verrätereien hinwies, die bereits zum Exil einiger Beamter geführt hatten.
In seiner Klarstellung nannte Mélik-Bagdasárov sogar Persönlichkeiten wie Manuel Cristopher Figuera, den ehemaligen Direktor des Servicio Bolivariano de Inteligencia Nacional (SEBIN), als Beispiel für Personen, die Venezuela verlassen haben und zu einem bestimmten Zeitpunkt mit Anschuldigungen wegen Zusammenarbeit mit ausländischen Interessengruppen belastet wurden.
Der Episode spielt sich in einem Kontext von Spannungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten bezüglich der Situation in Venezuela ab. Moskau hat die militärischen Aktionen der Vereinigten Staaten in Caracas verurteilt und forderte Erklärungen zur Festnahme von Maduro, wobei es von Aggression und Verletzung der venezolanischen Souveränität spricht.
Die Klarstellung des russischen Botschafters zielt darauf ab, die mediale Kontroverse zu entschärfen und die Unterstützung Moskaus für das chavistische Regime zu unterstreichen, während er zugleich betont, dass Interpretationen über interne Verräte „auf der Ebene der Fakten“ und ohne Manipulationen behandelt werden sollten.
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