Trump sagt den Zusammenbruch des kubanischen Regimes voraus: „Es ist eine Nation, die kurz vor dem Scheitern steht.“



Donald TrumpFoto © Facebook/Das Weiße Haus

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, versicherte, dass Kuba am Rande des Zusammenbruchs steht und dass dessen Fall in naher Zukunft eintreten könnte, während er auf die schwere wirtschaftliche und energetische Abhängigkeit hinwies, die das kubanische Regime über Jahre hinweg zu Venezuela hatte.

Die Aussagen wurden in einem informellen Kontext während eines Treffens im Machine Shed Restaurant in der Stadt Urbandale in den Vororten von Des Moines, Iowa, gemacht. Dort erkannte Trump an, dass das kubanische Thema bei den Anwesenden nicht auf großes Interesse stieß, betonte jedoch, dass die Situation der Insel nach wie vor relevant sei, insbesondere für Gemeinschaften wie die in Miami.

„Kuba wird sehr bald scheitern. Es ist wirklich eine Nation, die kurz vor dem Zusammenbruch steht“, sagte der Präsident und erinnerte daran, dass Havanna Geld und Öl aus Venezuela erhielt, eine Unterstützung, die – so betonte er – nicht mehr existiert.

Die Worte von Trump kommen zu einem besonders sensiblen Zeitpunkt für die Kubaner im In- und Ausland, geprägt von einer tiefen Wirtschaftskrise, ständigen Stromausfällen, Lebensmittelknappheit und einer beispiellosen Migration. Für viele Familien ist die Möglichkeit eines Zusammenbruchs keine politische Vorhersage, sondern ein alltägliches Gefühl.

Diese neue Äußerung rückt Kuba erneut ins Zentrum der politischen Diskurse in den Vereinigten Staaten und deutet darauf hin, dass das Thema weiterhin als Symbol für das Versagen des vom Regime auferlegten Modells genutzt wird, während Millionen von Kubanern auf Veränderungen warten, die nicht eintreffen.

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