Ein neues virales Video, das vor dem Aria-Gebäude im Downtown Miami aufgenommen wurde, zeigt eine tumultartige Auseinandersetzung, an der mehrere Personen – Männer und Frauen – beteiligt sind, die sich mitten auf der Straße gegenseitig angreifen, begleitet von hörbaren Schreien und Beleidigungen mit starkem kubanischem Akzent.
Die Bilder, die von der Seite Only in Dade verbreitet wurden, zeigen den Moment, in dem zwei Fahrzeuge kollidieren und, Sekunden später, ihre Insassen aussteigen und sich prügeln, während Passanten die Szene mit ihren Handys aufnehmen.
Die Episode, die mitten am Tag stattfand, wurde in den sozialen Medien geteilt, wo sie einen intensiven Streit über das Verhalten einiger neu angekommenen Migranten im Süden Floridas auslöste.
Obwohl es keine offiziellen Daten gibt, die auf einen Anstieg der Gewalt unter Kubanern in Miami hinweisen, sind sich die befragten Experten einig, dass die Viralisierung isolierter Vorfälle eine Wahrnehmung von „Unhöflichkeit“ verstärkt, die mit den jüngsten Migrationswellen verbunden ist, die durch Prekarität und Medienpräsenz geprägt sind.
Forscher und lokale Medien warnen, dass diese Inhalte —von Nutzern gefilmt, bearbeitet und verbreitet— als verzerrte Spiegel der Realität fungieren, in denen einige wenige Bilder ganze Gemeinschaften definieren.
In diesem Fall hat das Video von Downtown erneut die Spannungen zwischen Sichtbarkeit, Stigmatisierung und Zusammenleben in der Hauptstadt des kubanischen Exils in den Vordergrund gerückt.
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