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Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten, des Commonwealth und Entwicklung des Vereinigten Königreichs (FCDO) hat seine Reisehinweise für Kuba aktualisiert und auf ernste Probleme mit dem nationalen Stromnetz und die Kraftstoffversorgung hingewiesen.
In einem Kontext von langanhaltenden Stromausfällen —in einigen Fällen über 24 Stunden— und Treibstoffmangel, der den Transport beeinträchtigt, lange Schlangen an Tankstellen verursacht und auch touristische Zentren sowie Geschäfte betrifft, gibt das Vereinigte Königreich Empfehlungen, damit Reisende Vorsicht walten lassen und sich auf erhebliche Unterbrechungen vorbereiten.
In seiner Mitteilung weist das FCDO darauf hin, dass die Stromausfälle "im ganzen Land alltäglich" sind und sich auf essentielle Dienstleistungen wie Wasserversorgung, Beleuchtung, Kühlung und Kommunikation auswirken.
Gleichzeitig sollte erwähnt werden, dass die mangelnde Verfügbarkeit von Treibstoff den Transport beeinträchtigt und dass Einrichtungen, einschließlich touristischer, häufig von mit Öl oder Diesel betriebenen Generatoren abhängig sind, was die Anfälligkeit gegenüber Engpässen erhöht.
Was empfiehlt das Vereinigte Königreich Reisenden?
Das Dokument fordert die Reisenden auf, spezifische Vorsichtsmaßnahmen angesichts des beschriebenen Szenarios zu treffen.
Insta dazu, Brennstoff, Wasser und Lebensmittel zu sparen; das mobile Telefon aufzuladen und sich auf Unterbrechungen der Kommunikation vorzubereiten.
Recomiende auch, sich auf erhebliche Unterbrechungen während des Aufenthalts vorzubereiten.
Darüber hinaus weist das FCDO darauf hin, dass „keine Reise als sicher garantiert werden kann“ und empfiehlt, vor der Reise die gesamte offizielle Anleitung zu lesen.
Der Hinweis betont, dass Personen, die reisen möchten, ihr Reiseziel recherchieren und eine geeignete Reiseversicherung abschließen sollten, die die Reiseroute, die geplanten Aktivitäten und die Kosten im Falle eines Notfalls abdeckt, als Teil der Vorbereitung auf eventuelle Vorkommnisse im Land.
Das Vereinigte Königreich verknüpft die Warnung mit einer Kombination von Faktoren: langanhaltende Stromausfälle, die grundlegende Dienstleistungen beeinträchtigen, und Treibstoffmangel, der den Transport und den Betrieb von Unternehmen, einschließlich touristischer Gebiete, unter Druck setzt.
Insgesamt stellt das FCDO fest, dass diese Bedingungen die Reisenden dazu zwingen, mit größerem Vorlauf zu planen und prophylaktische Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken während ihres Aufenthalts zu reduzieren.
Auch die Regierung Argentiniens gab an diesem Samstag eine Warnung über Kuba heraus, aufgrund des Verschlechterung der Lebensbedingungen auf der Insel, einschließlich des Mangels an Brennstoff, längeren Stromausfällen sowie der Knappheit von Lebensmitteln und Medikamenten.
Diese Probleme betreffen sogar die touristischen Gebiete und machen sie weniger sicher und vertrauenswürdig für die Besucher.
Mehrere Länder, darunter Kanada, haben ihre Reisewarnungen aktualisiert und empfehlen Vorsicht beim Besuch von Kuba.
Außerdem prüfen Botschaften und internationale Unternehmen ihre Evakuierungsprotokolle und Notfallpläne aufgrund der Verschlechterung der Bedingungen auf der Insel.
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