Russland schließt sich mit Havanna zusammen: „In Kuba wird es keinen Verrat geben wie den, der Maduro übergeben hat.“



Vasili Nebenzia, Botschafter Russlands bei den Vereinten Nationen.Foto © Außenministerium von Russland

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Russland hat erneut eine direkte Botschaft an Kuba gesendet, während die Spannungen mit Washington zunehmen. Diesmal geschah es von den Vereinten Nationen aus, mit einer Warnung, dass auf der Insel nicht das Szenario wiederholt werde, das zur Festnahme von Nicolás Maduro in Venezuela führte.

Der russische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Vasili Nebenzia, wies die Behauptung zurück, dass es in Kuba interne Brüche oder hochrangige Beamte gebe, die bereit seien, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, wie es laut Kreml in Caracas der Fall war.

„In Venezuela fand ohne Zweifel ein Verrat statt. Darüber spricht man ganz offen. Ein Teil der hochrangigen Beamten hat in der Tat den Präsidenten verraten“, sagte er in Aussagen gegenüber dem russischen Staatsfernsehen, die von der Agentur EFE zitiert wurden. Danach war er entschieden: „Dieser Trick wird in Kuba nicht funktionieren.“

Die Worte des Diplomaten erreichen einen besonders sensiblen Kontext für Havanna, geprägt von neuen Sanktionen der Trump-Administration, wachsenden wirtschaftlichen Druck und Gerüchten über eine mögliche vollständige Verschärfung der US-Blockade.

Nebenzia erinnerte daran, dass Maduro, dessen Freilassung von Russland weiterhin gefordert wird, über Jahre hinweg der wichtigste Verbündete des Kremls in Lateinamerika war, einem Platz, den nun Kuba als strategischer Partner einnehmen würde.

Die Unterstützung ist nicht nur rhetorisch. In den letzten Monaten hat Moskau die Informationen über eine mögliche totalen Blockade gegen Kuba als „alarmierend“ bezeichnet und die von Washington verhängten Sanktionen offen verurteilt.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete diese Maßnahmen als “illegitim” und als Teil einer Strategie der “maximalen Druckausübung”, die darauf abzielt, die Insel wirtschaftlich zu ersticken.

Sin embargo, hinter dem Schlussredner treten auch die realen Grenzen dieser Unterstützung hervor. Russische Analysten haben in staatlichen Medien zugegeben, dass, wenn der Druck der Vereinigten Staaten steigt, Moskau lediglich in der Lage wäre, Kuba politisch und diplomatisch zu unterstützen. Wirtschaftliche Hilfe und vor allem eine mögliche Antwort auf eine Energieblockade würden außerhalb ihrer Reichweite bleiben, weit entfernt von der Unterstützung, die in sowjetischen Zeiten bestand.

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