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Nach Wochen der Bemühungen und solidarischen Mobilisierungen wurde der Leichnam des kubanischen Arztes David Martínez Guerrero vor kurzem in seiner Heimat im Municipio Yara, Provinz Granma, beigesetzt.
Der junge Berufstätige war eines der vier Todesopfer eines Haushaltsunfalls, der Anfang Januar im Bundesstaat Mexiko stattfand.
Bilder, die in sozialen Medien veröffentlicht wurden, dokumentieren die bewegende Beerdigung.
Der Unfall, der das Leben von Martínez Guerrero forderte, ereignete sich am 8. Januar in einem Wohnhaus im Municipio Texcoco.
Laut Berichten des Zivilschutzes und der mexikanischen Behörden war die Todesursache eine Kohlenmonoxidvergiftung, die angeblich durch eine Fehlfunktion eines Wassererhitzers (Boiler) verursacht wurde, die zu einem anhaltenden Gasleck führte.
Bei dem Vorfall kamen insgesamt vier kubanische Staatsbürger ums Leben:
Dr. David Martínez Guerrero (34 Jahre): Arzt aus Yara.
Dra. Iliet Ramírez Sardiñas (36 Jahre): Auch Ärztin.
Abraham (8 Jahre): Sohn der Ärztin Iliet.
Osmany Cedeño: Kubanischer Migrant, der bei ihnen lebte.
El grupo befand sich in Mexiko in einem migrationsrechtlichen Limbo, da sie rechtliche Verfahren durchliefen, um zu versuchen, die Grenze in die Vereinigten Staaten zu überqueren, nachdem die Grenzpolitiken verschärft worden waren.
Der Repatriierungsprozess war komplex und hing überwiegend von privaten Spenden der kubanischen Gemeinschaft im Ausland ab, angesichts der fehlenden Mittel der Angehörigen und der begrenzten finanziellen Konsulatsunterstützung.
Ende Januar trafen die Überreste in Havanna ein.
Kurz darauf wurden die sterblichen Überreste des verstorbenen Arztes in seine Heimatgemeinde überführt. Die Trauerfeier fand in seinem Wohnhaus in der Calle Perucho Figueredo, zwischen Línea Masó und Ignacio Agramonte, statt. Er wurde auf dem kommunalen Friedhof von Yara beigesetzt.
Der Fall der vier verstorbenen Kubaner bei dem tragischen Unfall hat starke Kritiken an den Bedingungen ausgelöst, die qualifizierte Fachkräfte zur Emigration zwingen.
Angehörige der Opfer haben direkt die wirtschaftliche Prekarität in Kuba als den Auslöser dieser Tragödie benannt.
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