Díaz-Canel's Versprechen zur Reisproduktion steht im Widerspruch zu den offiziellen Zahlen



ReisFoto © Facebook / Nora Borges

Der kubanische Ökonom Pedro Monreal warnte, dass das Versprechen des Regierenden Miguel Díaz-Canel —laut dem “in zwei oder drei Jahren” Kuba keinen Reis mehr importieren müsste— im Gegensatz zu den neuesten verfügbaren offiziellen Daten steht.

Laut seinen Analysen zeigen die Daten eine äußerst hohe Abhängigkeit von im Ausland gekauftem Getreide und eine sehr geringe nationale Produktion.

Monreal führte aus, dass, falls Kuba in diesem Zeitraum auf Reisimporte verzichten würde, die Ernte von 2028 oder 2029 auf etwa 1,29 Millionen Tonnen feuchtem Reiskorn steigen müsste, was – gemäß seiner Berechnung – rund 600.000 Tonnen Reis für den Konsum entspricht. Der Ökonom bezeichnete diesen Sprung als „unwahrscheinlich“.

Laut ihrer Recherche, basierend auf den als letzten offiziellen Daten (2023) identifizierten Informationen, betrug die “gesamte Verfügbarkeit” von Reis 511.584 Meter Tonnen, von denen 484.222 auf Importe entfielen.

Für die nationale Produktion weist Monreal 27.326 Tonnen Verbrauchsreis aus, eine Zahl, die er aus einer nationalen Produktion von 58.766 Tonnen feuchtem Reispell berechnet hat, sowie einem Koeffizienten von 0,465 zur Umrechnung in verzehrfertigen Reis.

Der Ökonom hob zudem eine statistische Lücke hervor: Er stellte fest, dass es keine offiziellen Statistiken zur Reisproduktion für 2024 und 2025 gibt und dass die letzte offizielle Importzahl, die er erwähnt, die von 2023 (484.222 Tonnen) ist.

In diesem Zusammenhang nannte Monreal nicht offizielle Schätzungen für 2025 in einem ungefähren Bereich von 80.000 bis 100.000 Tonnen Konsumreis und stellte klar, dass es sich um Zahlen handelt, die nicht durch aktuelle staatliche Statistiken gestützt sind.

Er korrigierte auch einen technischen Punkt in seiner eigenen Erklärung: Er gab an, dass der Agrarindikator, mit dem die Produktion gemessen wird, der feuchte Reispellet ist, und bekräftigte den verwendeten Umrechnungsfaktor (0,465).

Die zentrale Aussage Ihres Kommentars ist, dass eine offiziell für 2023 berichtete Basis, in der die Importe die gesamte Verfügbarkeit dominieren, die Zielsetzung, die externen Einkäufe in „zwei oder drei Jahren“ abzuschaffen, einen Skalierungsanstieg bedeuten würde, der, in Ihren Worten, unter den aktuellen Bedingungen wenig realistisch erscheint.

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