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Eine acht Monate schwangere Frau, identifiziert als Leonela, wurde nach Nicaragua abgeschoben, nachdem sie von Bundesbeamten in Los Angeles festgenommen wurde, als sie einen Termin für eine medizinische Untersuchung im Zusammenhang mit ihrer Schwangerschaft wahrnahm, wie das Zeugnis ihres Ehemanns in einem Bericht von Noticias Telemundo.
Laut dem Ehemann fand die Festnahme am Mittwochmorgen der letzten Woche statt, wenige Tage nachdem die Baby Shower gefeiert wurde.
Leonela hatte ihren Arzttermin wahrgenommen und als sie in der Nähe einer Kreuzung auf ein Uber wartete im zentralen Süden von Los Angeles, wurde sie von den Beamten aufgehalten.
Der Mann versicherte, dass die Familie mehr als zwei Tage lang nichts von ihr gehört hatte, bis er schließlich einen Anruf von dem Telefon einer anderen Frau erhielt, die ebenfalls deportiert worden war, in dem Leonela ihm mitteilte, dass sie sich bereits in Nicaragua befand.
Der Ehemann behauptete außerdem, dass Leonela sich unter Druck gesetzt fühlte, um die Abschiebung zu unterschreiben, so wie sie es ihm nach dem Anruf berichtete.
Suche ohne Antworten und ICE-Version
Aktivisten von Unión del Barrio sagten, dass sie zusammen mit Anwälten zwei Tage lang in Haftanstalten, Polizeistationen und Krankenhäusern nach ihr gesucht haben, ohne sie zu finden.
Según dem Bericht, eine konsultierte Agentin versicherte mehrfach, dass Leonela nicht in Gewahrsam gewesen sei und dass sie „nie festgenommen worden sei“.
Telemundo gab an, dass sie ICE kontaktiert haben, um Einzelheiten zum Fall zu erhalten, aber zum Zeitpunkt des Berichts keine Antwort erhalten hatten.
Der Bericht weist darauf hin, dass das Paar 10 Tage zuvor in Los Angeles die Baby Shower gefeiert hatte und dass die Geschenke für ihr erstes Baby ungeöffnet geblieben sind.
Der Ehemann —der mit dem Gesicht verdeckt erscheint aus Angst— hielt es für möglich, dass die Festnahme damit zusammenhing, dass Leonela ihren Asylantrag unterbrochen hatte: Er sagte, dass sie einen letzten Termin im November hatte, aber nicht erschienen ist.
Der Mann erklärte, dass er Mexikaner sei, dass er keinen Anwalt habe, dass er nie nach Nicaragua gereist sei und dass seine Frau – die aus diesem Land stammt – dort sei und kurz vor der Geburt stehe.
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