Tanquero kommt mit unbestimmtem Volumen an Treibstoff in Matanzas an



Buque Sandio, ArchivbildFoto © Vessel Finder

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Der Frachter Sandino traf am Samstag im Hafen von Matanzas ein, nachdem er aus der Bucht von Nipe (Holguín) gekommen war, einem der wichtigsten logistischen Punkte Kubas für den Empfang, die Lagerung und das Umschlagen von Kohlenwasserstoffen.

Laut Daten von maritimen Überwachungswebseiten hat das Schiff eine geschätzte Kapazität von zwischen 390.000 und 410.000 Barrel. Es sind jedoch keine offiziellen Details über das tatsächlich transportierte Volumen verfügbar.

Laut derselben Quelle soll das Schiff in den vorhergehenden Tagen in der Bucht von Nipe beladen worden sein, jedoch bleibt der Ursprung der Ladung an diesem Punkt unbekannt, weshalb die ursprüngliche Herkunft des Brennstoffs nicht präzisiert werden kann.

Die Bucht von Nipe in Holguín fungiert als einer der Hauptöl-Knotenpunkten Kubas für den Empfang, die Lagerung und den Umschlag von importiertem Rohöl. Über die Terminal von Antilla und deren Ankerplätze empfängt das Land Ladungen auf großen Schiffen und verteilt sie anschließend mit kleineren Tankern an Häfen und Raffinerien wie Matanzas, Cienfuegos, Havanna oder Santiago de Cuba in einem logistischen Schema, das für die interne Versorgung von entscheidender Bedeutung ist.

Durante der ersten Wochen des Jahres 2026 hat die Energiemangel in Kuba ein tiefgreifendes Versagen des Regimes bei der Gewährleistung der Treibstoffversorgung aufgezeigt.

Das Jahr begann mit alarmierenden Zeichen: sechs Schiffe, die vom militärischen Konglomerat GAESA betrieben werden, konzentrierten laut Berichten von unabhängigen Quellen die letzten verfügbaren Ölreserven in der Bucht von Matanzas.

Experten warnten daraufhin, dass das Land „seine eigenen Tanks leerte, um Zeit zu gewinnen“, während die Stromerzeugung und die Verteilung von Kraftstoffen am Rande des Zusammenbruchs standen.

Mitte Januar verschlechterte sich die Lage mit dem Umweg des Tankers Mia Grace, der von Togo in Richtung Kuba mit einer Ladung Diesel oder Schweröl unterwegs war.

Inmitten der Überfahrt über den Atlantik änderte das Schiff seinen Kurs in Richtung der Dominikanischen Republik, was die Schwierigkeiten der kubanischen Regierung widerspiegelt, Lieferverträge abzuschließen, und die zunehmende finanzielle Isolation, die es ihr verwehrt, auf traditionelle Energiemärkte zuzugreifen.

Wenige Tage später wurde der Tanker LPG Emilia entdeckt, der südwärts nach Kuba mit einer möglichen Ladung von Flüssiggas segelte.

Die Reaktivierung ihrer Bewegung nach mehr als einem Monat Inaktivität wurde als ein Versuch des Regimes interpretiert, die minimale Verteilung von Haushaltsenergie aufrechtzuerhalten. Dennoch offenbarte ihre Reise auch die Abhängigkeit der Insel von einer veralteten Flotte, die fast vollständig von staatlich kontrollierten Einrichtungen betrieben wird.

Bereits im Februar gab es einen neuen Hinweis auf die energetische Prekarität Kubas, der aus Venezuela kam.

Ein mit der Insel verbundener Tanker hat 150.000 Barrel Benzin geladen in einem venezolanischen Hafen, was laut Analysten einen Versuch darstellt, den Versand von Treibstoffen unter der Aufsicht der Vereinigten Staaten wieder aufzunehmen.

Die Operation fiel mit der Verschärfung der Schlangen an den Tankstellen, den längeren Stromausfällen und den Einschränkungen im öffentlichen Verkehr zusammen, Symptome eines Energiesystems am Rande des strukturellen Kollapses.

Die Verkettung dieser Episoden zeigt, dass Kuba sich in einer Energiekrise befindet, die über die punktuelle Knappheit von Treibstoff hinausgeht.

Das Fehlen solider Verbündeter, die Verringerung der Lieferungen aus Venezuela und die Unmöglichkeit, Zugang zu internationalem Kredit zu erhalten, haben dazu geführt, dass das Land mit minimalen Reserven arbeiten muss und von sporadischen Lieferungen abhängig ist.

In diesem Szenario wird die Ankunft eines Tankers in Matanzas, wie der Sandino, weniger als eine nachhaltige Erleichterung wahrgenommen, sondern vielmehr als eine vorübergehende Atempause inmitten eines wirtschaftlichen und energetischen Erschöpfungszustands.

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