Iberia reagiert auf den Mangel an Treibstoff in Kuba und bietet diese Optionen für Reisende mit Flügen nach Havanna an



Iberia-Flugzeug (Referenzbild)Foto © Facebook/Iberia

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Iberia gab am Montag bekannt, dass sie eine Flexibilisierung der Bedingungen für Kunden, die bereits ausgestellte Tickets nach Kuba haben und freiwillige Änderungen an ihren Reisen vornehmen möchten, aktiviert hat.

Die spanische Fluggesellschaft ist die erste, die auf die schwere Benzinknappheit für die kommerzielle Luftfahrt in Kuba reagiert, die am Sonntag durch eine internationale Luftfahrtwarnung (NOTAM) bestätigt wurde.

Die Warnung der kubanischen Regierung besagt, dass neun internationale Flughäfen, einschließlich des Flughafens Havanna, einen ganzen Monat lang, vom 10. Februar bis mindestens zum 11. März 2026, keinen Kraftstoff Jet A-1 zur Verfügung haben werden.

Vor diesem Hintergrund gab Iberia in einer Mitteilung, die von El País zitiert wurde, den Passagieren mit Tickets für Flüge nach Kuba mehrere Optionen, die Folgendes umfassen:

  • der Terminwechsel des Fluges
  • der Zielwechsel zu einem nahegelegenen
  • der Rückerstattung durch einen Gutschein 
  • das Erstattung über das ursprüngliche Zahlungsmittel

Iberia betonte jedoch, dass sie momentan keine Änderungen in ihrem regulären Betrieb zwischen Madrid und Kuba plant.

„Zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Bestätigung dafür, dass diese Situation zu Änderungen oder Stornierungen des Flugbetriebs zwischen Madrid und Kuba führen wird“, erklärte die Airline, die versicherte, die Entwicklung des Problems kontinuierlich zu überwachen, um gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zu ergreifen, falls sich die Situation verschlechtert.

Die Entscheidung erfolgt nach der Veröffentlichung des NOTAM A0356/26, der die Unverfügbarkeit von Jet A-1-Kraftstoff an den internationalen Flughäfen von Havanna, Varadero, Holguín, Santa Clara, Camagüey, Cayo Coco, Cienfuegos, Santiago de Cuba und Manzanillo bestätigt.

Die Mitteilung legt eine betriebliche Einschränkung fest, die in den internationalen Luftfahrtsystemen anerkannt ist, was die Fluggesellschaften dazu zwingt, mit zusätzlichem Treibstoff zu fliegen, technische Zwischenstopps außerhalb der Insel einzulegen oder höhere Betriebskosten zu übernehmen.

Der Mangel an Treibstoff an den kubanischen Flughäfen hängt mit der Einstellung der Öllieferungen aus Venezuela zusammen, dem Hauptlieferanten der Insel, nach der militärischen Intervention der Vereinigten Staaten Anfang Januar, sowie mit der Stornierung von Lieferungen aus Mexiko.

Diese Situation ist Teil einer umfassenderen Energiekrise, die zentrale Sektoren der kubanischen Wirtschaft betrifft und die internationale Luftverkehrsanbindung des Landes zusätzlich unsicher macht.

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