Mitten in der Energie- und Treibstoffkrise, die das Land durchlebt, machte das kubanische Regime deutlich, dass es auf die Einnahme von Devisen nicht verzichten will, und versicherte, dass die Dienstleistungen des Devisenmarktes, einschließlich der von CADECA, weiterhin betrieben werden.
Während ihrer Intervention am Montag in der Sendung Mesa Redonda erklärte die Präsidentin der Zentralbank von Kuba, Juana Lilia Delgado Portal, dass der Zugang der Bevölkerung zu den Käufen und Verkäufen von Devisen über CADECA und die Bankfilialen weiterhin gewährleistet bleibt, auch wenn sie anerkannte, dass es zu Änderungen der Öffnungszeiten kommen könnte.
Die Beamtin wies darauf hin, dass das Bankensystem sich seit langem darauf vorbereitet hat, unter komplexen Bedingungen zu operieren, und dass selbst während der Stromausfälle die als essenziell betrachteten Dienstleistungen, darunter die im Zusammenhang mit dem Devisenmarkt, aufrechterhalten werden.
Delgado Portal erklärte, dass auch die internationalen Zahlungen und die Mechanismen zur Zuteilung von Devisen für priorisierte Aktivitäten, wie den Import von Treibstoffen, Lebensmitteln, Medikamenten und Rohstoffen für die nationale Produktion und den Export, aufrechterhalten werden. Er gab jedoch zu, dass diese Vorgänge organisatorische Anpassungen erfordern könnten.
In ihrer Intervention rief die Ministerin die Bevölkerung dazu auf, sich über die sozialen Medien der Banken und der Zentralbank zu informieren, wo Änderungen der Öffnungszeiten und der Serviceleistungen bekannt gegeben werden. Sie äußerte zudem Vertrauen darin, dass Verständnis für die aktuelle Situation bestehen wird.
Ohne die konkreten Auswirkungen der energetischen Einschränkungen auf die tägliche Verfügbarkeit dieser Dienstleistungen zu detaillieren, betonte Delgado Portal, dass das Bank- und Währungssystem weiterhin funktionieren werde, als Teil der Prioritäten des Staates.
Die Ministerpräsidentin der Zentralbank von Kuba versicherte ebenfalls, dass die kubanischen Banken schon seit langem darauf vorbereitet sind, sogar ohne Strom zu operieren, als Teil des offiziellen Plans angesichts des akuten Kraftstoffmangels, der das Land betrifft.
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