Alejandro Sanz äußert sich zur Repression gegen das Jugendprojekt El 4tico in Kuba



Alejandro Sanz zeigt Solidarität mit El 4ticoFoto © Soziale Medien

Der spanische Sänger Alejandro Sanz machte in seinen sozialen Medien auf einen Fall von Repression gegen das Jugendprojekt El 4tico in Kuba aufmerksam, indem er einen Beitrag teilte, der mit einem Protestlied über die Festnahme mehrerer seiner Mitglieder verknüpft war.

Die Informationen wurden zunächst über das Profil @SanMemero in der sozialen Netzwerk X verbreitet, das ein Video des kubanischen Rappers Carlitos P.U. hervorhob, in dem die Repression gegen Mitglieder des Projekts El 4tico unter dem Motto „Wir sind alle El 4tico“ angeprangert wird.

Die Veröffentlichung, die Sanz in einer seiner Geschichten geteilt hat, verstärkte die Reichweite der Botschaft und brachte den Fall vor ein internationales Publikum, als zusätzliches Zeichen der Unterstützung für die Beschwerden über die Verfolgung unabhängiger Jugendinitiativen auf der Insel.

Captura Instagram/Alejandro Sanz

Carlitos P.U., Sänger der Gruppe Bendita Esquizofrenia und verbunden mit kulturellen Projekten und alternativem Rap, hat seine Musik als Werkzeug des Protests gegen die Repression und das Fehlen von Räumen für den jugendlichen Ausdruck außerhalb der staatlichen Kontrolle genutzt.

Die Erwähnung von Alejandro Sanz lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf die Situation von Künstlern und unabhängigen Projekten in Kuba, in einem Kontext, der von Festnahmen, Einschüchterungen und Einschränkungen der Meinungsfreiheit geprägt ist.

Sanz schloss sich seiner Stimme anderen an, die die Freilassung der jungen Content Creator, bekannt als El 4tico, gefordert und angeprangert haben. Haydée Milanés sagte, dass es „ein weiterer Beweis für den Horror“ des kubanischen Regimes sei.

„Gestern wurden diese beiden jungen Kubaner festgenommen, nur weil sie sagen, was sie denken. Die Welt soll wissen, dass in #Kuba andersdenkende Menschen grausam verfolgt und bestraft werden. Das ist nichts Neues, es ist ein weiterer Beweis für das Grauen, das wir Kubaner erleben. Hier unten lasse ich die Nachricht, die Kamil hinterlassen hat, bevor er festgenommen wurde“, schrieb Milanés auf Facebook.

„Die Freiheit der Meinungsäußerung ist nur die erste Stufe, sie gibt dir die Möglichkeit, laut auszusprechen, was du denkst. Aber erst wenn es Demokratie gibt, wird diese Stimme nicht nur gehört, sondern auch BEACHTET. Und dort, und nur dort, bekommt die Freiheit der Meinungsäußerung ihre wahre Bedeutung und dort enden wirklich die Ausschlüsse“, sprach der Komiker Ulises Toirac über diesen Fall.

Archiviert unter:

CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.