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Eine neue Umfrage des Center for Public Affairs Research AP-NORC (Center for Public Affairs Research) zeigt, dass etwa 60 Prozent der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten der Meinung sind, dass Präsident Donald Trump bei der Entsendung von Bundesimmigrationsbeamten in Städte des Landes zu weit gegangen ist.
Die Studie, die vom 5. bis 8. Februar mit 1.156 Erwachsenen durchgeführt wurde, zeigt außerdem, dass etwa 38 Prozent der Befragten Trump im Allgemeinen hinsichtlich der Migrationspolitik zustimmen, eine Zahl, die ähnlich der im Januar ist.
Die Fehlermarge beträgt 3,9 Prozentpunkte, gemäß den Daten der Umfrage.
Die Ablehnung ist besonders stark unter Demokraten und Unabhängigen. Etwa neun von zehn Demokraten und sieben von zehn Unabhängigen sind der Meinung, dass der Präsident den Einsatz von Bundesagenten und die Durchsetzung des Gesetzes während öffentlicher Proteste übertrieben hat.
Unter den Republikanern hingegen teilt nur ein Viertel diese Ansicht, während nahezu die Hälfte der Auffassung ist, dass die Maßnahmen angemessen waren.
Die Umfrage zeigt auch, dass der historische Vorteil der Republikanischen Partei in Fragen der Migration geringer geworden ist.
Etwa drei von zehn Erwachsenen vertrauen den Republikanern mehr bei der Bewältigung der Einwanderung, eine ähnliche proportionale Zahl zieht die Demokraten vor, während eine vergleichbare Gruppe beiden Parteien kein Vertrauen entgegenbringt.
Parallel dazu bleibt das Bild des Dienstes für Einwanderung und Zollkontrolle für die Mehrheit negativ.
Nur etwa 30 Prozent der Erwachsenen haben eine positive Meinung von der Agentur, wobei es eine deutliche parteiische Kluft zwischen Republikanern, Demokraten und Unabhängigen gibt.
Obwohl die Unterstützung für den Präsidenten unter seiner republikanischen Basis stabil bleibt, deuten die Daten darauf hin, dass seine Migrationsstrategie bei unabhängigen Wählern, einem entscheidenden Segment für zukünftige Wahlen, an Zustimmung verliert.
Im Januar offenbarte eine weitere Umfrage des AP-NORC, dass 56 % der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten der Meinung waren, dass Präsident Donald Trump zu weit gegangen war, als er militärische Macht einsetzte, um in anderen Ländern einzugreifen.
Der Umfrage, die zwischen dem 8. und 11. Januar 2026 durchgeführt wurde, kurz nach der Festnahme des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro, ergab, dass die Mehrheit der Amerikaner die Außenpolitik des republikanischen Präsidenten ablehnte und sich besorgt über die zunehmende militärische Rolle Washingtons im Ausland zeigte, berichtete AP.
Laut den Ergebnissen lehnten 61% der Befragten die Art und Weise ab, wie Trump die Außenpolitik handhabt, während 37% damit einverstanden waren.
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