Europäische Führer unterstützen die Rede von Marco Rubio in Deutschland



Marco Rubio und Mark RutteFoto © Nato.int

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Mehrere europäische Führer und hochrangige Amtsträger reagierten am Samstag, den 14. Februar, auf die Rede des US-Außenministers Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz, bei der der Chef der amerikanischen Diplomatie sein Land als das „Kind Europas“ bezeichnete.

Rubio sandte eine Botschaft der Einheit, die laut Reuters Beruhigung bot, aber auch neue Kritiken an den Verbündeten nach einem Jahr angespannter Beziehungen äußerte.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte, dass die Rede von Rubio sie "sehr beruhigt" habe und bezeichnete ihn als "guten Freund" und "starken Verbündeten", wobei sie betonte, dass es "sehr beruhigend" war, ihn zu hören.

Er betonte auch, dass Rubio sehr deutlich sagte: „Wir wollen ein starkes Europa in der Allianz“, etwas, an dem die Europäische Union intensiv arbeitet.

Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot erklärte, dass es in Europa „nur begrüßt werden kann“, dass Rubio das „gemeinsame Erbe“ erwähnte, und betonte, dass der Amerikaner darauf hinwies, dass einige Herausforderungen von einer einzelnen Nation, so mächtig sie auch sein mag, nicht bewältigt werden können.

Barrot fügte hinzu, dass die europäische Strategie unverändert bleiben wird und bekräftigte das Ziel, „ein starkes und unabhängiges Europa zu schaffen“.

Seinerseits stellte der deutsche Außenminister Johann Wadephul fest, dass Rubio die „Rede“ gehalten hat, die er erwartet hatte, und beschrieb ihn als einen „wahren Verbündeten“.

Er sagte, dass die Botschaft klar war über die Notwendigkeit, dem „regelbasierten internationalen Ordnung“ treu zu bleiben, mit der UNO im Vordergrund, und hob als Schlüsselphrase hervor: „Lassen Sie es uns wieder tun“.

Die Außenministerin Finnlands, Elina Valtonen, erklärte, sie sei „sehr zufrieden“ mit dem Ton und betrachtete den Inhalt als weitgehend das, was Europa erwartet hatte: Einheit und Entschlossenheit in der Verteidigung von Werten sowie das Engagement für die internationale Gemeinschaft und das Völkerrecht.

Am Vorabend der Rede sprach der Generalsekretär der NATO, Mark Rutte, ebenfalls in München über Rubio und bezeichnete ihn als „guten Freund“. Er fügte hinzu, dass er „zweifellos“ weiterhin die Europäer drängen werde, eine prominentere Rolle innerhalb der Allianz zu übernehmen.

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