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Was ursprünglich eine Urlaubsreise nach Disney World sein sollte, endete für eine kolumbianische Mutter und ihre 9-jährige Tochter mit einer 128-tägigen Inhaftierung in ICE-Zentren in den Vereinigten Staaten und schließlich mit ihrer Abschiebung nach Kolumbien, nach einer Odyssee, die mit ihrer Festnahme am Flughafen von Miami begann.
Según relató die Mutter, María Alejandra Montoya, an Telemundo, wurden beide am 2. Oktober 2025 am Flughafen Miami festgenommen: Zuerst wurde das Mädchen innerhalb des Flughafens festgehalten und etwa zwei Stunden später wurden Mutter und Tochter in eine Zelle innerhalb der ICE-Einrichtungen gebracht.
Anschließend wurden sie in das Haftzentrum in Dilley, Texas, gebracht, wo Montoya berichtete, mehr als vier Monate in einer Umgebung verbracht zu haben, die, seinem Zeugnis zufolge, von Einschluss und der ständigen Anwesenheit von Minderjährigen geprägt war.
„Ich kam für zehn Tage in den Urlaub“: der Brief des Mädchens
Die Festnahme wurde erstmals öffentlich durch einen handgeschriebenen Brief des Mädchens, María Antonia Guerra Montoya, dokumentiert, der von den Medien nach seiner Veröffentlichung geteilt wurde, laut Infobae auf dem Portal ProPublica.
In diesem Brief schrieb das Mädchen, dass sie seit 113 Tagen festgehalten wurde, dass sie ihre Freunde vermisste und fürchtete, dass sie sie vergessen würden, und dass sie „für zehn Tage Urlaub“ gekommen sei, bevor sie in ein ICE-Büro gebracht wurde.
Sie hinterließ auch eine direkte Nachricht über ihre Situation: "Ich bin in Dilley nicht glücklich, bitte bringt mich hier weg, nach Kolumbien."
Montoya beschrieb den Ort als „Kästen mit Fenstern“, in „matter Farbe“, und eine Atmosphäre, die „sich verschlechtert, wenn man sieht, dass alles Kinder sind“, in Bezug auf die Einsperrung von Minderjährigen.
In seinem Zeugnis erwähnte er auch Praktiken, die er als unmenschlich gegenüber Kindern betrachtete, wie ständiges Schreien und Befehle wie „spiel nicht“, „renn nicht“, sowie den Einsatz einer Pfeife, um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.
Das Mädchen beschwerte sich zudem schriftlich, dass sie ihre vegetarische Diät nicht erhielt, dass sie „nicht gut aß“ und dass „keine gute Erziehung“ vorhanden sei.
In diesem Punkt erklärte Montoya, dass bei der Aufnahme medizinische Unterlagen und die Krankengeschichte übergeben wurden und dass das Mädchen dennoch einem Gespräch mit einem Seelsorger unterzogen wurde, um zu erläutern, warum sie vegetarisch war und ob sie ihre Ernährung aus religiösen Gründen rechtfertigen könne.
Er fügte hinzu, dass ihnen in den ersten drei Monaten keine Diät zugewiesen wurde, und beschrieb die Betreuung als "sehr grundlegend" und "in Massen", ohne umfassende Unterstützung für ein Kind in dieser Situation.
Trennung während eines Krankenhausaufenthalts und Hindernisse bei der Inanspruchnahme von Hilfe
Montoya berichtete, dass es eine Zeit gab, in der sie aufgrund einer Nierenkomplikation dringend ins Krankenhaus eingeliefert wurde, und dass sie während dieser Zeit getrennt wurden: Sie wurde ins Krankenhaus gebracht und das Mädchen blieb unter vollständiger Obhut von Beamten.
Das Dokument weist auch darauf hin, dass der Ehemann von Montoya —ein US-Bürger— versucht hat, ihnen am Flughafen zu helfen, aber daran gehindert wurde, Kontakt zu seiner Familie aufzunehmen oder sofort rechtliche Beratung anzubieten.
Über seine Situation erklärte Montoya, dass er sich in einem Verfahren bei der USCIS nach einer Heiratsantrag befand und dass - so sagte er - dieses Verfahren ihm erlaubte, in den Vereinigten Staaten zu bleiben, während sich die Angelegenheit um seine Aufenthaltsgenehmigung klärte; er fügte hinzu, dass das Argument der Behörden sei, dass er auf die Unterlagen in seinem Land warten müsse und dass er eine freiwillige Ausreise unterschreiben könnte.
Im Bericht über den Fall wird angegeben, dass Montoya gesagt wurde, ihre Tochter sei "inadmissible" und dass sie sich mit ihr selbst ausweisen müsse, andernfalls würden sie festgenommen; dabei bestand die Mutter darauf, dass sie mit einem US-Bürger verheiratet sei und sich in einem Verfahren zum Statuswechsel durch die Ehe befinde.
Schließlich, als sie im Zentrum von Dilley angekommen waren, unterschrieb Montoya die Rückkehrhilfe, obwohl — wie behauptet wird — ihr Aufenthaltsverfahren aufgrund der Heiratsangelegenheit noch ausstand.
Rückkehr nach Kolumbien: „emotionale Wiederherstellung“ als Priorität
Der Text weist darauf hin, dass die Mutter und die Tochter am 6. Februar 2026 nach Kolumbien zurückkehrten und dass Montoya nach ihrer Rückkehr sagte, ihre Priorität sei die emotionale und psychologische Genesung, insbesondere die des Mädchens.
Parallel dazu wird berichtet, dass das minderjährige Mädchen — nach ihrer Deportation aus Kolumbien — eine aufmunternde Nachricht an andere Kinder sendete, die in Dilley bleiben: Sie sagte, sie verstehe die Traurigkeit und das Gefühl, dass sie „nicht herauskommen werden“, und dass sie sich auch so gefühlt habe, aber es geschafft habe herauszukommen, weshalb „auch ihr es schaffen werdet“.
Die Geschichte, wie sie im Dokument festgehalten ist, zeigt den Fall von Montoya und seiner Tochter als ein Beispiel dafür, wie sich die Migrationspolitik und das Abschiebesystem auf die Verletzlichsten auswirken, und betont, dass beide über vier Monate in den Einrichtungen des ICE waren.
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