Die Unsicherheit auf dem kubanischen Land hat in dieser Woche ein besorgniserregendes neues Niveau erreicht, als ein 70-jähriger Viehzüchter in seinem Besitz Opfer eines versuchten Raubs wurde.
Mileydi Barrionuevo Robainas, bekannt auf Instagram als "Madre Sin Filtros in Cuba", berichtete über den Vorfall, der ihren Großvater und seine Tiere direkt betroffen hat, das Ergebnis jahrelanger Arbeit und Opferbereitschaft.
Die Tatsache ereignete sich in der Nacht von Samstag.
"Man wollte ihm das wegnehmen, was ihm den Lebensunterhalt für seine Tiere sichert, das er mit so viel Mühe pflegt. Das war nicht genug, sie versuchten sogar, die Hunde mit einem Stück Fleisch, das vergiftet war, zu vergiften", sagte er.
„Und obendrein, als mein Großvater auf den Hof ging, wurde er mit Steinen beworfen. Gott sei Dank ist nichts Schlimmeres passiert, denn die Nachbarn kamen wegen der Schreie raus, um zu helfen“, erklärte er.
Das Video von Mileydi zeigt die Gewalt und den Mangel an Kontrolle in der Gegend.
Er weist darauf hin, dass die Knappheit weit verbreitet ist, aber das gibt niemandem das Recht, sich mit dem Opfer einer Person zu bereichern, und erst recht nicht, ihr Leben zu gefährden.
„Gott sei Dank haben sie ihm nichts angetan, aber sie haben Steine geworfen. Es scheint, als ob das Leben von zwei Tieren mehr wert ist als das einer Person. Bis wann werden wir als Menschheit so weitermachen?“, hinterfragte er.
Laut der Beschwerdeführerin sind die Diebstähle auf dem Grundstück ihres Großvaters nicht selten. "Man hat ihm bereits über acht Tiere gestohlen, und niemand unternimmt etwas."
Die junge Frau machte deutlich, dass die Apathie der Behörden und die geringe Polizeipräsenz in ländlichen Gebieten die Situation verschärfen und die Landwirte und Viehzüchter demotivieren, die erleben, wie ihre Arbeit zum ständigen Ziel von Diebstählen und Übergriffen wird.
Die Wirtschaftskrise des Landes hat zu einem bemerkenswerten Anstieg der Straftaten geführt, insbesondere der Diebstähle, und hat ein Gefühl der Unsicherheit geschaffen, das kleine Produzenten und ländliche Familien betrifft.
Die Situation verdeutlicht nicht nur die Verwundbarkeit derjenigen, die vom Land leben, sondern auch das Fehlen effektiver Politiken zu ihrem Schutz und zur Gewährleistung der Sicherheit der Bürger.
In diesem Kontext stehen die Kubaner täglich vor dem Dilemma, ihr Eigentum in einem System zu schützen, in dem Impunity und institutionelle Ineffizienz vorherrschen.
Mileydi schließt ihre Nachricht mit einem Aufruf zur Reflexion: Gewalt sollte nicht die Antwort auf Knappheit sein, und der Respekt vor dem Leben und der Arbeit anderer bleibt ein grundlegendes Prinzip, obwohl es mit jedem Tag fragiler wird.
Archiviert unter: