Cubana beschreibt die Situation auf der Insel mit drei Worten: „Hunger, Elend und Notwendigkeit.“



Befragte FrauFoto © Captura de Video / Cubanet

Eine Kubanerin fasste die aktuelle Situation des Landes mit drei eindrücklichen Worten zusammen: „Hunger, Elend und Notwendigkeit“.

Sein Zeugnis, veröffentlicht auf dem Portal Cubanet, spiegelt das wachsende Unbehagen vieler Bürger angesichts der Knappheit, dem Verfall der öffentlichen Dienstleistungen und dem ständigen Anstieg der Preise auf der Insel wider, die zunehmendem Druck seitens der Vereinigten Staaten ausgesetzt ist, um einen Regierungswechsel zu erzwingen.

„Es hat immer die Geschichte der Blockade gegeben, früher hieß es, es sei wegen der Finanzbank. Es gibt kein Öl, um den Müll zu beseitigen, es gibt kein Öl für die Krankenhäuser, es gibt kein Öl für die Arbeitsbusse, aber es gibt Öl für die PNR“, sagte die Frau in einem Video, das weit verbreitet in digitalen Plattformen zirkuliert.

In seiner Beschwerde stellte er in Frage, dass während der öffentliche Verkehr und die Grunddienste häufig aufgrund von Treibstoffmangel lahmgelegt werden, die Polizeipatrouillen weiterhin normal operieren.

„Sie steigen ein und montieren, ohne zu fragen, sie behandeln uns wie die Drogenhändler in Mexiko“, fügte er hinzu, in Anspielung auf die Einsatzkräfte und Polizeikontrollen sowie die Situation im Nachbarland nach dem Fall von „El Mencho“, dem Chef des Cartels Jalisco Nueva Generación.

Die Bürgerin kritisierte auch die hohen Kosten für Grundnahrungsmittel. Wie sie berichtete, kann eine Zahnpasta bis zu 600 kubanische Pesos (CUP) kosten und ein Paket Salz sogar bis zu 700 CUP, Zahlen, die für Arbeiter und Rentner, deren monatliche Einkünfte kaum ausreichen, um das Wesentliche zu decken, schwer zu ertragen sind.

In einem Land, in dem das durchschnittliche staatliche Gehalt bei etwa 4.000 oder 5.000 CUP pro Monat liegt, verschärft die anhaltende Verteuerung von Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Dienstleistungen die alltägliche Prekarität.

Die Beschwerden über die Ansammlung von Müll auf den Straßen, den Mangel an Medikamenten in den Krankenhäusern, langanhaltende Stromausfälle und Treibstoffknappheit sind in den sozialen Medien und in öffentlichen Gesprächen auf der Insel häufig geworden.

Das Zeugnis dieser Kubanerin verbindet sich mit einer Realität, die Tausende täglich erleben: lange Schlangen, leere Regale und eine immer weiter erodierte Kaufkraft. „Hunger, Elend und Not“, wiederholt sie den Satz, der ein verbreitetes Gefühl inmitten der tiefen Wirtschaftskrise des Landes zusammenfasst.

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