Versionen, die von Vertrauten der an dem maritimen Vorfall vor Villa Clara Beteiligten angeboten wurden, deuten darauf hin, dass die Kubaner, die in dem in Florida registrierten Boot reisten, zuvor in Miami eine Ausbildung erhalten haben, bevor sie die Reise zur Insel antraten.
Laut Veröffentlichungen auf des Journalisten Javier Díaz von Univisión, der Zeugenaussagen von Familienangehörigen zitierte, soll sich die Gruppe auf einer Farm im Süden Floridas vorbereitet haben und wurde über soziale Medien wie TikTok organisiert.
Die von dem Reporter konsultierten Quellen behaupten, dass es sich nicht um eine Migration handelte, sondern um eine koordinierte Aktion mit der Absicht, nach Kuba einzureisen.
Familienangehörige einiger der Teilnehmer berichten, dass sie Stunden nachdem sie zwischen 3:00 und 4:00 Uhr morgens aufgebrochen sind, den Kontakt zu ihnen verloren haben.
Laut diesen Berichten hätten zwei Boote mit jeweils etwa zehn Personen die Reise angetreten.
In einem späteren Update wurde auch der Name eines jungen Mannes genannt, der als Ledian Padrón identifiziert wurde und zwischen 24 und 25 Jahre alt ist, als einer der mutmaßlichen Beteiligten.
Der kubanische Staat hingegen behauptet, dass der Boot mit bewaffneten Personen besetzt war und dass es dabei zu einem Zusammenstoß mit den Grenzschutztruppen kam.
"Es konnte festgestellt werden, dass das neutralisierte Schnellboot mit dem Kennzeichen Florida FL7726SH 10 bewaffnete Personen transportierte, die laut vorläufigen Aussagen der Festgenommenen die Absicht hatten, eine Infiltration mit terroristischen Zielen durchzuführen", heißt es in der offiziellen Mitteilung.
Der Fall sorgt weiterhin für unterschiedliche Versionen, während man auf weitere offizielle Informationen wartet, die eine vollständige Aufklärung der Ereignisse ermöglichen.
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