Ergreifende Worte des Partners von Ledián Padrón, dem Jüngsten der kubanischen Opfer des bewaffneten Vorfalls mit Grenzwächtern




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Die Ehefrau von Ledián Padrón Guevara, dem Jüngsten der vier Kubaner, die bei dem bewaffneten Zusammenstoß mit den Grenzschutztruppen Kubas ums Leben kamen, hat eines der eindrucksvollsten Zeugnisse nach der Tragödie hinterlassen.

Entre Tränen und mit stockender Stimme konnte Madelaine kaum einige Worte in telefonischen Aussagen äußern, die von Telemundo 51. festgehalten wurden.

„Justiz, Justiz, Justiz, denn er ist kein Terrorist“, flehte sie unter Schluchzen.

Dann, als er sich auf seine Beziehung bezog, fügte er hinzu: „Wir waren über ein Jahr zusammen.“

Ledián war erst 25 Jahre alt und lebte in Houston. In den ersten Stunden nach dem Vorfall erschien sein Name nicht unter den Überlebenden, die von den kubanischen Behörden bekannt gegeben wurden, was bei seinen Angehörigen und Freunden große Angst auslöste.

Schließlich wurde er unter den Toten bestätigt.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch vor Cayo Falcones, im Municipio Corralillo, Villa Clara, als ein Boot mit Florida-Registrierung in kubanischen Hoheitsgewässern abgefangen wurde.

Laut der offiziellen Version des Ministeriums für Inneres (MININT gehorchte das Boot nicht dem Befehl, anzuhalten, und eröffnete das Feuer auf die kubanischen Streitkräfte, was einen bewaffneten Austausch zur Folge hatte.

Der stellvertretende Außenminister, Carlos Fernández de Cossío, bezeichnete den Vorfall als einen „Versuch einer bewaffneten Infiltration mit terroristischen Zielen“.

Er versicherte, dass auf dem Schiff Sturmgewehre, Scharfschützengewehre, Pistolen, Molotow-Cocktails, Nachtsichtgeräte, kugelsichere Westen und Munition beschlagnahmt wurden.

En total, die kubanischen Behörden identifizierten zehn Personen, die mit dem Fall in Verbindung stehen: cvier Verstorbene und sechs Überlebende, die sich in Gewahrsam befinden.

Neben Ledián Padrón Guevara starben auch Pavel Alling Peña, Michael Ortega Casanova und Héctor Duani Cruz Correa.

Ihre Familien haben die Einstufung als „Terroristen“ zurückgewiesen und verlangen eine unabhängige Untersuchung, die die Geschehnisse aufklärt.

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