Kubaner sammeln Unterschriften für die Freiheit der Jugend von El4tico



El4ticoFoto © Captura des Videos von Instagram / El4tico

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Eine Unterschriftenkampagne wurde ins Leben gerufen, um die Freilassung von Kamil Zayas Pérez und Ernesto Ricardo Medina zu fordern, Mitgliedern des unabhängigen Audiovisualprojekts El4tico, die am 6. Februar festgenommen wurden und sich derzeit in Untersuchungshaft befinden.

Die Initiative wurde auf Facebook von Paula Amador Lobón bekanntgegeben, die versicherte, dass seit der Festnahme der Jugendlichen eine große Welle der Unterstützung entstanden ist, die zeigt, dass „sie nicht allein sind“.

Wie erklärt wurde, ist das Ziel, diese Unterstützung innerhalb und außerhalb Kubas durch eine formelle Petition an die Generalstaatsanwaltschaft der Republik und die Provinzstaatsanwaltschaft in Holguín zu verwirklichen.

Im Text des Antrags äußern die Unterzeichner ihr „tiefes Bed Concern“ über die Festnahme und das gegen beide audiovisuellen Schöpfer eingeleitete Strafverfahren, die sie als Autoren von Inhalten mit philosophischem, humoristischem und reflektierendem Charakter beschreiben.

Die Petition besagt, dass ihre Arbeit im Rahmen der friedlichen Ausübung der Gedanken- und Meinungsfreiheit geblieben ist.

Das Dokument argumentiert, dass die Meinungsfreiheit in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte sowie im Artikel 54 der Verfassung der Republik Kuba anerkannt ist.

Ebenfalls wird betont, dass dieses Recht auch kritische oder unbequeme Meinungen gegenüber der Regierung schützt und dass es nicht in Abhängigkeit von seiner Übereinstimmung mit offiziellen Positionen eingeschränkt werden darf.

Die Förderer der Kampagne sind der Ansicht, dass die gegen Ernesto Ricardo Medina und Kamil Zayas Pérez erhobenen Anklagen unbegründet und unvereinbar mit den verfassungsmäßigen sowie internationalen Garantien sind, weshalb sie ihre Festnahme als willkürlich einstufen.

Die Petition fordert ausdrücklich die sofortige Einstellung aller Anklagen, die Freilassung beider Jugendlichen, die Achtung des ordnungsgemäßen Verfahrens und das Ende aller strafrechtlichen oder bestrafenden Maßnahmen gegen sie aufgrund der friedlichen Ausübung ihrer Grundrechte.

Laut der Veröffentlichung ist es notwendig, ein virtuelles privates Netzwerk zu nutzen, um von Kuba aus auf den Link zur Petition zugreifen zu können, da es Zugangsbeschränkungen gibt.

Die Kampagne endet mit einem Aufruf zur Solidarität und der Botschaft: „Freiheit für Kamil und Ernesto“.

„Freiheit für Kuba“, im Kontext einer zunehmenden internationalen Kontrolle über die Situation der Meinungsfreiheit auf der Insel.

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