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Eine Polizeirazzia im Stadtteil Loma del Chivo im Landkreis Guantánamo führte am Samstag zur Festnahme von mindestens drei Personen.
Der offizielle Profil „Guantánamo y su Verdad“ berichtete auf Facebook, dass kombinierte Kräfte des Ministeriums des Innern (MININT) Aktionen in zwei Wohnungen in der Straße Serafín Sánchez, zwischen Narciso López und Jesús del Sol, durchführten.
Der Polizeieinsatz ist Teil des „Kampfes gegen den Drogenhandel“ in der Provinz. Unter den Festgenommenen befinden sich zwei Frauen und ein Mann, der als mutmaßlicher Anführer der Gruppe identifiziert wurde.
Während der Durchsuchung hätten die Beamten mehrere Papierfetzen sichergestellt, die angeblich mit synthetischem Cannabinoid - umgangssprachlich als "Chemikalie" bekannt - imprägniert waren, sowie eine unbestimmte Geldsumme und andere Mittel, die mit der mutmaßlichen kriminellen Aktivität in Verbindung stehen.
Laut der Veröffentlichung hätte der Hauptbeschuldigte Widerstand gegen die Autorität geleistet und wurde „zur Gehorsamkeit gezwungen“. Es wird auch behauptet, dass er Vorstrafen wegen Diebstahls, Hausfriedensbruchs, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Angriff hat, was, sofern sich dies bestätigt, seine prozessuale Situation verschärfen könnte.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben die Behörden in staatlichen Medien keine offizielle Mitteilung mit Details zum Fall veröffentlicht, noch wurde der genaue Betrag des beschlagnahmten Geldes oder die spezifische Menge der sichergestellten Substanz bekannt gegeben. Auch die vorläufige rechtliche Einstufung der Geschehnisse wurde nicht präzisiert.
Das offizielle Profil behauptet, dass die Anwohner des Viertels überwiegend die polizeiliche Intervention unterstützt haben. Allerdings werden keine direkten Zeugenaussagen oder identifizierbare Erklärungen einbezogen, die eine unabhängige Überprüfung dieser Reaktion ermöglichen.
Der Verkehr und Konsum von Drogen, insbesondere von synthetischen Cannabinoiden, hat in mehreren Provinzen des Landes zunehmende Besorgnis ausgelöst, vor dem Hintergrund einer wirtschaftlichen Krise und sozialen Verschlechterung, die die Behörden dem kriminellen Handeln zuschreiben, über die jedoch kaum aktuelle öffentliche Statistiken vorliegen.
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