Die USA führen einen neuen tödlichen Angriff im Pazifik durch, während sie ihre maritime Offensive gegen den Drogenhandel intensivieren



Lancha von den USA eliminiert.Foto © Videoaufnahme X / @Southcom

El Comando Sur der Vereinigten Staaten (SOUTHCOM) berichtete am Freitag , dass es einen neuen “tödlichen kinetischen Angriff” gegen ein Schiff durchgeführt hat, das mit als terroristisch eingestuften Organisationen im östlichen Pazifik verbunden ist, im Rahmen der Operation Southern Spear.

Laut dem in der sozialen Netzwerkkette X veröffentlichten Kommuniqué wurde die Aktion von der Gemeinsamen Task Force Southern Spear unter der Leitung von General Francis L. Donovan durchgeführt.  

Die US-amerikanische Geheimdienste bestätigten, dass das Schiff auf bekannten Routen des Drogenhandels unterwegs war und an illegalen Operationen beteiligt war. Bei dem Angriff kamen drei Männer ums Leben, die von Washington als "Narcoterroristen" identifiziert wurden. In den US-Streitkräften wurden keine Verluste gemeldet.

Mit dieser neuen Operation steigt die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Kampagne auf mindestens 147 Personen, laut Zählungen, die auf offiziellen Mitteilungen basieren.

Am 10. Februar hatte das Pentagon von 130 Toten bei 38 bestätigten Angriffen berichtet. Zu dieser Zahl kamen am 13. Februar drei Verstorbene, am 16. Februar elf und nun am 20. Februar weitere drei hinzu, was insgesamt 147 Verstorbene und 43 offiziell bestätigte Angriffe ergibt

Die Offensive wurde im September 2025 gestartet und ist Teil einer umfassenderen Strategie, die von der Regierung des Präsidenten Donald Trump vorangetrieben wird, um die maritimen Routen des Drogenhandels in der Karibik und im östlichen Pazifik zu treffen.  

Washington führt an, dass diese Maßnahmen darauf abzielen, die logistischen Netzwerke des transnationalen Verbrechens zu unterbrechen und Organisationen abzuschrecken, die als direkte Bedrohungen für die amerikanische Sicherheit gelten.

Parallel dazu hat sich der regionale Druck mit der Teilnahme Mexikos verstärkt. Diese Woche bestätigte die Marine-Secretaría (SEMAR) die Beschlagnahme eines semisubmersiblen Schiffes, das sich mehr als 250 Seemeilen vom Hafen von Manzanillo entfernt befand, mit drei Besatzungsmitgliedern und mehr als 170 Bündeln mutmaßlicher illegaler Ladung.

Das Südkommando lobte öffentlich den Einsatz und hob die bilaterale Zusammenarbeit als Beispiel für die hemisphärische Koordination im Kampf gegen den Drogenhandel hervor.

Die beeindruckende US-Marinepräsenz in der Region bleibt aktiv, trotz der Verlegung des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford in den Nahen Osten. Im Karibik verbleiben Einheiten wie die Iwo Jima Amphibious Ready Group und die 22nd Marine Expeditionary Unit, die Teil der gleichen operativen Struktur von Southern Spear sind.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden keine Details über die Nationalität der Verstorbenen im jüngsten Angriff oder den genauen Ort der Operation veröffentlicht.

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