Der Kommandeur des Southern Command (SOUTHCOM) berichtete am X, dass am 23. Februar unter der Leitung von General Francis L. Donovan die Gemeinsame Task Force Southern Spear einen “tödlichen kinetischen Angriff” gegen ein Schiff durchführte, das laut US-amerikanischen Geheimdiensten für als terroristisch eingestufte Organisationen tätig war und auf bekannten Drogenhandelsrouten in der Karibik unterwegs war.
Drei Männer, die von Washington als „Narcoterroristen“ identifiziert wurden, starben bei der Operation. Es wurden keine Verluste unter den US-Truppen gemeldet.
Die Ankündigung erfolgt nur zwei Tage nach einem ähnlich gelagerten Angriff im östlichen Pazifik und erweitert die geographische Dimension einer Kampagne, die sich nicht mehr auf eine einzige Seezone beschränkt. Mit dieser neuen Maßnahme würde die Zahl der Toten seit Beginn der Operation im September 2025 die 150 überschreiten, bei mindestens 44 bestätigten Angriffen auf angeblich mit dem Drogenhandel verbundene Schiffe.
Die Offensive, genannt Operation Southern Spear, ist Teil einer umfassenderen Strategie, um die logistischen Netzwerke des transnationalen Verbrechens in der Karibik und im östlichen Pazifik zu treffen. Ihr Einfluss geht jedoch über den Kampf gegen Drogen hinaus und beginnt, das Sicherheitsgleichgewicht in der Region neu zu definieren.
Bis zum 21. Februar hatten die Berichte mindestens 148 Tote bei 43 Angriffen auf 44 Schiffe verzeichnet, und es hatte bereits den ersten amerikanischen Luftangriff auf ein Bodenziel in Venezuela gegeben, ein Ereignis, das einen Wendepunkt in der Kampagne markierte. Die Ausweitung dieser Operationen auf venezolanisches Territorium und nun die Wiederholung von Angriffen in der Karibik erhöhen die diplomatischen und militärischen Spannungen in der Hemisphäre.
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