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Eine kubanische Mutter hat öffentlich die fehlenden Fortschritte in der Untersuchung des Todes ihres Sohnes während des Pflichtdienstes (SMO) in einer Einheit der Armee in Havanna angeprangert.
Mercedes Roque versicherte auf , dass seit dem Tod ihres Sohnes, Antonio Rassi, bereits sechs Monate vergangen sind, ohne dass die Behörden ihr eine schlüssige Erklärung über die Ereignisse gegeben haben.
Laut ihrer Aussage ging sie am 3. März zur Militär Einheit 5050, die als „El Calvario“ bekannt ist, wo sie um eine Anhörung bei den Verantwortlichen der Einrichtung bat. Dort sprach sie zunächst mit dem Leiter der Einheit, identifiziert als Hauptmann Ricardo Martínez, und wurde anschließend an die Territorialstaatsanwaltschaft verwiesen, die sich in der gleichen Einrichtung befindet.
Roque erklärte, dass sie von einer Beamtin empfangen wurde, die als Oberstleutnant Tamara identifiziert wurde, die ihr mitteilte, dass der Fall weiterhin untersucht wird und dass noch Elemente gesucht werden, um die Geschehnisse aufzuklären.
Die Mutter erklärte, dass die Beamtin ihr mitgeteilt habe, dass die Verzögerung auch mit dem Fehlen neuer Elemente, die von der Familie eingebracht wurden, zusammenhänge. Roque wies diese Aussage zurück und versicherte, dass mehrere Jugendliche, die über das Geschehene in der Einheit aussagten, dies vertraulich taten.
Während des Treffens äußerte die Frau ihre Vermutungen über mögliche Missbräuche innerhalb der militärischen Einheit und erklärte, dass sie bereit sei, zusätzliche Untersuchungen zu beantragen, um die Umstände des Todes ihres Sohnes zu klären.
Die Mutter kritisierte auch, dass trotz der vergangenen Zeit die Behörden keine offiziellen Schlussfolgerungen oder klaren Verantwortlichkeiten präsentiert haben.
„Mein Sohn starb in seiner Einheit, nicht in meinem Haus“, schrieb Roque in seinem Beitrag, in dem er die Verantwortlichen der Mangel an Empathie und Transparenz im Ermittlungsprozess beschuldigte.
Der Fall rückt erneut die Situation des obligatorischen Militärdienstes in Kuba ins Zentrum der Debatte, wo in den letzten Jahren Familien von Todesfällen, Unfällen und vermeintlichen Misshandlungen berichtet haben, ohne dass die Umstände vollständig aufgeklärt wurden.
Antonio Rassi, 18 Jahre alt, verstarb am 18. August 2025 in der Militärischen Einheit El Calvario nach angeblicher Selbstverletzung.
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