Rafael Correa schlägt gegen den Präsidenten von Ecuador zurück, weil er kubanische Diplomaten ausgewiesen hat



Correa und Raúl CastroFoto © Granma

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Der ehemalige Präsident Ecuadors, Rafael Correa, übte am Mittwoch scharfe Kritik an der Regierung von Daniel Noboa nach der offiziellen Entscheidung, den kubanischen Botschafter in Quito, Basilio Antonio Gutiérrez García, zur „unerwünschten Person“ zu erklären und diese Maßnahme auf das gesamte diplomatische, konsularische und administrative Personal der kubanischen Mission in Ecuador auszuweiten.

Correa bezeichnete die Handlung als eine Schande und sagte, dass er, als er davon erfuhr, dachte, es handle sich um „einen Scherz“.

„Esbirros, die versuchen, sich zu beweisen. Wie peinlich!“, schrieb Correa in der sozialen Netzwerk X, bevor er direkt gegen Noboa mit Beleidigungen und Anschuldigungen loslegte.

Er erklärte, dass der Präsident „nicht nur Ecuador, sondern auch die Große Heimat zerstört“.

Captura de X

In seinem Beitrag sagte Correa: „Als ich es hörte, dachte ich, es sei ein Scherz“ und schrieb die Entscheidung einem, wie er es nannte, Fehler der Wähler bei der Wahl von Noboa zu.

In derselben Nachricht fügte er eine Karikatur mit dem Bild einer Katze und ein Handbuch bei, das besagte: „Wie man Noboa weiterhin verteidigt, ohne wie ein Idiot auszusehen.“

Die Erklärung von „non grata“ wurde vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten von Ecuador herausgegeben und enthält eine Frist von 48 Stunden, innerhalb derer der kubanische Botschafter und das übrige Personal der Mission das ecuadorianische Territorium verlassen müssen.

Das genannte Dokument spezifiziert nicht die Gründe für die Ausweisung; es bezieht sich lediglich auf die Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen von 1961.

Captura von X

Neben der Ausweisung des kubanischen Personals stellte die Regierung von Noboa auch die Funktionen von José María Borja López als Botschafter von Ecuador in Kuba ein, ein Amt, das er —laut dem Text— seit 2021 innehatte.

Im Text sind keine zusätzlichen offiziellen Erklärungen zum konkreten Grund der Maßnahme oder eine öffentliche Antwort der kubanischen Seite enthalten.

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