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Der Präsident Donald Trump leitet an diesem Samstag im Resort Trump National Doral in Miami den Gipfel mit dem Titel "Schutzschild der Amerikas", bei dem Führer aus 12 lateinamerikanischen und karibischen Nationen zusammenkommen, um eine regionale Koalition gegen Drogenhandel, Kartelle, illegale Migration und transnationale organisierte Kriminalität zu gründen.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, kündigte die Veranstaltung am vergangenen Donnerstag an und beschrieb sie als eine historische Initiative. "Der Präsident wird mit den Führungspersönlichkeiten dieser Länder sprechen, die eine historische Koalition gebildet haben, um gemeinsam an der Bekämpfung illegaler und massenhafter Migration sowie der Bedrohung durch kriminelle Banden, Drogenhändler und Terroristen zu arbeiten", erklärte Leavitt.
Unter den anwesenden Staatsoberhäuptern sind Javier Milei (Argentinien), Nayib Bukele (El Salvador), Daniel Noboa (Ecuador), Santiago Peña (Paraguay), Luis Abinader (Dominikanische Republik), José Raúl Mulino (Panama), Rodrigo Chaves (Costa Rica) und Nasry Asfura (Honduras) sowie Vertreter aus Trinidad und Tobago und Bolivien. Ebenfalls anwesend ist José Antonio Kast, der gewählte Präsident von Chile, der am 11. März sein Amt antreten wird und der erste rechtsextreme Führer des Landes seit der Rückkehr zur Demokratie sein wird.
Deliberadamente ausgeschlossen sind die linken oder centro-links Regierungen der Region: Mexiko (Claudia Sheinbaum), Kolumbien (Gustavo Petro), Brasilien (Luiz Inácio Lula da Silva), Nicaragua und Venezuela. Die ideologische Trennung im Hemisphäre wird somit deutlich gezeichnet.
Kristi Noem, die soeben das Ministerium für Innere Sicherheit verlassen hat, wurde zur Sondergesandten für den Schild der Amerikas ernannt. Der Außenminister Marco Rubio und der neue Kommandeur des Southern Command, General Frank Donovan, sind ebenfalls aktiv an der Initiative beteiligt, die zudem darauf abzielt, den Einfluss Chinas in der westlichen Hemisphäre zu kontern.
Die Gipfelkonferenz findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem der Druck der Vereinigten Staaten auf die Region am höchsten ist. Am 3. Januar 2026
Sobre die Insel sagte Trump ausdrücklich in Aussagen an CNN am Freitag: "Wir konzentrieren uns gerade sehr darauf. Wir haben viel Zeit, aber Kuba ist nach 50 Jahren bereit". Am Tag zuvor, als er sich an Rubio im Weißen Haus wandte, war er noch direkter: "Dein nächstes Projekt wird Kuba sein. Es wartet."
Der Präsident wies auch darauf hin, dass das kubanische Regime "verzweifelt ein Abkommen erzielen möchte" und kündigte an, dass er Rubio dafür verantwortlich machen wird. "Ich werde Marco dorthin setzen und wir werden sehen, wie es funktioniert", erklärte er.
Der Gipfel folgt der Absage des für November 2025 in der Dominikanischen Republik vorgesehenen Gipfels der Amerikas, ein diplomatisches Vakuum, das die Trump-Administration nun mit dieser parallelen Initiative von verwandten Ländern nutzt, um ihre Führung in der westlichen Hemisphäre zu festigen.
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