Der Journalist und amtliche Kommentator Jorge Legañoa erklärte im Staatsfernsehen, dass die Vereinigten Staaten versuchen, Unmut in Kuba durch wirtschaftlichen Druck, Energieeinschränkungen und Medienkampagnen zu provozieren.
Durante seiner Intervention im nationalen Fernsehen sprach Legañoa auch über Berichte zu angeblichen Verhandlungen zwischen beiden Ländern und versicherte, dass die kubanische Regierung bereit sei, mit Washington zu sprechen, jedoch „ohne Hinterzimmergeschäfte“, auf ernsthafte Weise und unter Wahrung der Souveränität des Landes.
Laut dem Kommentator zielt die Politik der Vereinigten Staaten gegenüber der Insel darauf ab, die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten, mit denen das Land konfrontiert ist, zu verstärken. Seiner Meinung nach sollen die von Washington ergriffenen Maßnahmen Druck auf das tägliche Leben der Kubaner ausüben.
Der Sprecher betonte, dass die derzeitige US-Regierung das wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Embargo, das seit über sechs Jahrzehnten gegen Kuba besteht, verschärft hat, und nannte unter anderem als Beispiel das, was er als Energieblockade bezeichnete, um die Ankunft von Treibstoff auf die Insel zu begrenzen.
Legañoa erklärte, dass diese Maßnahmen direkten Einfluss auf Sektoren wie Transport, Lebensmittelproduktion, Grundversorgung und den Betrieb von Krankenhäusern haben, als er sich auf die Auswirkungen der Energiekrise bezog.
Der Kommentator betonte ebenfalls, dass Washington versucht, die Einnahmen der kubanischen Wirtschaft durch Druck auf die medizinischen Kooperationsprogramme und die Tourismusbranche des Landes zu verringern.
Ebenfalls erwähnte er die Einschränkungen der Überweisungen, die von den Vereinigten Staaten nach Kuba gesendet werden, die seiner Aussage nach Teil einer Strategie seien, um das soziale Unbehagen innerhalb der Insel zu erhöhen.
Legañoa erklärte außerdem, dass von amerikanischem Territorium aus eine Medienkampagne gefördert wird, die darauf abzielt, die kubanische Regierung für die Mängel verantwortlich zu machen, mit denen die Bevölkerung konfrontiert ist.
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