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Der kubanische Staatsoberhaupt Miguel Díaz-Canel erhielt eine Welle von Kritik in den sozialen Medien nachdem er öffentlich den zweiten Sieg der Mannschaft Kuba feierte beim Weltmeisterschaft im Baseball 2026.
En seinem Facebook-Account schrieb der Präsident: „Was für ein Start ins Turnier! Der zweite Sieg des Teams #Cuba beim #VIClásicoMundial. Unsere Jungs lassen uns träumen und stehen nur noch einen Sieg davon entfernt, in die nächste Phase vorzustoßen. Sie haben sich mutig für die vier Buchstaben im Stadion Hiram Bithorn in Puerto Rico eingesetzt.“
Sin embargo, fernab von Enthusiasmus füllte die Veröffentlichung sich schnell mit kritischen und ironischen Kommentaren, von denen viele mit der gravierenden Energiekrise, die die Insel durchlebt, zusammenhingen.
Unter den Nachrichten, die die Nutzer hinterlassen haben, stachen Sätze hervor wie: „Hast du wirklich Strom?“ in Bezug auf die langanhaltenden Stromausfälle, unter denen Millionen von Kubanern leiden.
O: „Sag Canel, dass er jedem Baseballspieler, der ihm nach seiner Ankunft in Kuba einen Sieg widmet, ein elektrisches Panel aufstellt.“
„Unser ‚Präsident‘ hatte Strom, um das Spiel zu sehen, ich habe den Stromausfall mit Kreativität überwunden“, schrieb ein Nutzer, während ein anderer ihm riet: „Mach dir besser Gedanken darüber, wo du dich verstecken kannst.“
Andere Kommentare vermischten sogar politische Kritik mit sportlichem Sarkasmus und wiesen darauf hin, dass die Aufmerksamkeit der Regierung sich auf die Situation im Land konzentrieren sollte.
Energiekrise und Unzufriedenheit
Die Reaktionen spiegeln das angestaute Unbehagen der Bevölkerung wider, die mit langen Stromausfällen und einer schweren Wirtschaftskrise konfrontiert ist. In den letzten Jahren musste Kuba Stromausfälle hinnehmen, die in einigen Regionen über 18 oder sogar 20 Stunden täglich betragen, bedingt durch den Verfall des Energiesystems und den Mangel an Brennstoff.
Diese Art von Antworten ist kein Einzelfall. Jede offizielle Veröffentlichung des Herrschers wird oft zu einem Barometer für sozialen Unmut, insbesondere wenn die offizielle Rhetorik im Gegensatz zur schwierigen Alltagsrealität der Bürger steht.
Während das Team Kuba versucht, im Weltklassiker voranzukommen, zeigt die Diskussion in den sozialen Medien erneut die tiefe Entfremdung zwischen der Rhetorik der Macht und den täglichen Sorgen vieler Kubaner, die durch Knappheit, Stromausfälle und die wirtschaftliche Krise im Land geprägt sind.
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