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Der US-amerikanische Einwanderungs- und Zollkontrolldienst (ICE) hat am 6. März in Boston den kubanischen Staatsbürger José Adalberto Miranda Espino festgenommen, der seit 2001 über einen endgültigen Abschiebungsbefehl verfügte und vorbestraft war wegen schwerer Vergehen.
Laut Angaben des Büros von ICE in Boston wurde Miranda Espino von den Einwanderungsbehörden festgenommen, nachdem bestätigt wurde, dass er sich unrechtmäßig im Land aufhielt. Der Mann hat Vorstrafen wegen Mordes zweiten Grades und Besitzes von Einbruchswerkzeugen.
Laut den Behörden erließ ein Einwanderungsrichter am 18. Januar 2001 einen endgültigen Ausweisungsbefehl gegen ihn, obwohl er sich weiterhin im amerikanischen Hoheitsgebiet aufhielt.
Die Festnahme erfolgt vor dem Hintergrund der Verstärkung der von der Bundesregierung vorangetriebenen Migrationspolitik, die die Einsätze gegen Einwanderer mit criminalistischen Hintergründen intensiviert hat.
Sin embargo, das Thema hat in den letzten Wochen auch Kontroversen ausgelöst. Das Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) erkannte kürzlich an, dass die Website, die geschaffen wurde, um die sogenannten „Schlimmsten der Schlimmsten“ gefangenen Einwanderer zu zeigen, Fehler in der Beschreibung einiger Verbrechen enthielt.
Eine Untersuchung von CNN hat ergeben, dass tausende von Menschen mit schweren Verbrechen in Verbindung gebracht wurden, obwohl sie tatsächlich mit geringfügigen Verstößen wie Verkehrsinfractionen oder dem Besitz von Marihuana konfrontiert waren.
Das DHS führte die Unstimmigkeiten auf einen „technischen Fehler“ zurück, der etwa fünf Prozent der Eingaben betraf, und versicherte, dass das Problem bereits behoben wurde. In der Liste erscheinen kubanische Staatsbürger, die in Staaten wie Florida, Texas und Minnesota festgehalten werden, unter anderem.
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