Der kubanische Sänger Leoni Torres und drückte seine Unterstützung für die YouTuberin Anna Sofía Benítez Silvente, bekannt in den sozialen Netzwerken als Anna Bensi, in einer Nachricht aus, die er auf seinem Instagram-Account veröffentlichte.
In dem Beitrag hinterfragte der Künstler die Prioritäten des Regimes, während das Land eine tiefe wirtschaftliche und soziale Krise durchlebt.
„Die unfähige kubanische Regierung hat Millionen von Problemen zu lösen, damit ihr Volk das Nötigste haben kann. Aber für sie ist es wichtiger, diejenigen zu verfolgen und einzuschüchtern, die nicht so denken wie sie“, schrieb Torres.
Der Interpret prangerte auch die Repression gegen diejenigen an, die abweichende Meinungen zum offiziellen Diskurs äußern, und machte die internationale Gemeinschaft auf die Situation aufmerksam, die die Insel erlebt.
„Das ist es, was die Welt sehen muss. Das ist es, was die Welt wissen sollte“, betonte der Musiker in seiner Nachricht.
Torres wandte sich ebenfalls gegen das politische System des Landes.
„Der Kommunismus dient nur dazu und bringt nur Elend über sein Volk, während die an der Spitze leben wie wahre Kapitalisten“, fügte er hinzu.
Der Sänger schloss seinen Beitrag mit einer unterstützenden Botschaft an Anna Bensi ab, die er als Beispiel beschrieb.
„Du bist ein Vorbild für uns alle“, schrieb er, als er sich direkt an die Aktivistin wandte.
Die Stellungnahme des Künstlers reiht sich in die Stimmen von Persönlichkeiten des Exils und der Zivilgesellschaft ein, die die politische Repression in Kuba sowie die Schwierigkeiten, mit denen die Bevölkerung inmitten der wirtschaftlichen Krise im Land konfrontiert ist, anprangern.
Anna Bensi denunzierte, dass Agenten, die mit dem Staatssicherheitsdienst verbunden sind, zu ihrer Wohnung kamen, um eine Vorladung an ihre Mutter, Caridad Silvente, zu übergeben, was auf Video festgehalten wurde.
Laut den von der jungen Frau verbreiteten Bildern kamen ein Zivilpolizist in Flip-Flops und ein anderer Mann, der sich nicht identifizierte und während des gesamten Austauschs mit dem Rücken zur Kamera stand, zur Wohnung.
Während des Gesprächs erklärte der Agent, dass die Vorladung von der Staatssicherheit angeordnet worden sei und dass sie sich am nächsten Tag um zwei Uhr nachmittags in einer Polizeidienststelle melden müsse.
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