Zensur von Graffiti mit dem Wort "Libertad" in einem Stadtteil von Matanzas Stunden nach seinem Erscheinen

Plakat mit dem Wort "Libertad"Foto © Facebook Alina Bárbara López Hernández

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Eine Social-Media-Veröffentlichung der kubanischen Intellektuellen und Aktivistin Alina Bárbara López Hernández zeigte am Montag das Auftauchen eines Graffitis mit dem Wort „Freiheit“ im Stadtteil Armando Mestre in Matanzas.

López berichtete in seinem , dass die Schrift an der Seite der Bäckerei im Viertel, in dem er wohnt, erschienen ist.

Facebook Alina Bárbara López Hernández

Das Bild zeigt eine Wand eines niedrigliegenden Gebäudes mit sichtbaren Anzeichen von Verfall, auf der die Nachricht geschrieben wurde. Die Umgebung weist zudem städtische Probleme auf, wie Schlaglöcher, Wasseransammlungen und Schmutz auf öffentlichen Wegen.

Stunden später, so die eigene Veröffentlichung, wurde die Wand mit Farbe überstrichen, wodurch das Schild "Libertad" entfernt wurde. Dennoch betonte die Autorin, dass "das Graffiti verschwunden ist, aber die Aspiration nicht", in Bezug auf die Bedeutung der Botschaft.

Alina Bárbara López Hernández ist eine kubanische Historikerin, Hochschullehrerin und Essayistin, die für ihre kritischen Ansichten zum politischen System des Landes sowie für ihr bürgerschaftliches Engagement zum Schutz von Rechten und Freiheiten bekannt ist.

Dieser Vorfall reiht sich in andere ähnliche Ausdrucksformen in verschiedenen Regionen Kubas ein, in denen politische Botschaften spontan auftauchen und von den Behörden schnell entfernt werden.

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