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Eine intensive seismische Aktivität hält den Osten Kubas in Alarmbereitschaft, wo in den letzten Stunden Hunderte von Nachbeben registriert wurden, mit gemeldeten Schäden an Wohngebäuden und Infrastruktur.
Der Doktor der Wissenschaften Enrique Diego Arango Arias, Leiter des Nationalen Seismologischen Dienstes im Nationalen Zentrum für Seismologische Forschungen (CENAIS), berichtete am Freitag auf Facebook, dass in der Region Imías, in Guantánamo, innerhalb von 24 Stunden 907 Nachbeben verzeichnet wurden.
Laut dem Spezialisten waren mehrere dieser Erdbeben von der Bevölkerung spürbar, während Berichte über geringfügige Schäden, hauptsächlich Risse in Wänden von Wohngebäuden und anderen Strukturen, eingegangen sind.
Der Experte erinnerte auch an das Auftreten von zwei bedeutenden Erdbeben in der Region, die mit diesem Datum übereinstimmen: eines westlich von Moa mit einer Magnitude von 4,3 und das andere im Südosten der Stadt Guantánamo. Beide hatten Auswirkungen auf Gebäude und wurden auf der makrosmischen Skala mit Intensität VI bewertet.
Die Persistenz der Erdbebenabfolgen spiegelt die seismische Instabilität in dieser Region im Osten des Landes wider, wo die Behörden und Fachleute die Situation überwachen, um möglichen neuen Ereignissen entgegenzuwirken, die größere Schäden verursachen könnten.
Dieses Szenario entstand aus dem Hauptbeben der Magnitude 6,0, das am 17. März im Südosten von Imías aufgezeichnet wurde, dem stärksten, das seit November 2024 in Kuba aufgetreten ist und dem vorrangegangene vorwarnende Bewegungen im Februar und März vorausgingen.
Laut der Agencia Cubana de Noticias erklären Spezialisten des CENAIS, dass dieses Ereignis nur ein Segment des Oriente-Grabens aktiviert hat, weshalb nicht die gesamte in der Region angesammelte Energie freigesetzt wurde, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die seismische Aktivität anhält.
Infolgedessen warnen sie, dass die Nachbeben продолжит und zusätzliche Schäden an bereits geschwächten Strukturen verursachen könnten, weshalb sie darauf bestehen, das Risikobewusstsein aufrechtzuerhalten und sich von anfälligen Gebäuden fernzuhalten.
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