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Der informelle Devisenmarkt in Kuba am Samstag, dem 21. März 2026, sendet ein klares Signal: der Euro erreicht erneut seinen höchsten Wert, nach dem Rückgang, der am vorhergehenden Tag verzeichnet wurde, in einem Umfeld anhaltenden Drucks auf das kubanische Peso.
Laut der täglichen Überwachung liegt der Euro (EUR) bei 580 CUP, und erreicht somit das historische Hoch, das er bereits am 19. März erreicht hatte. Die europäische Währung holt somit das verlorene Terrain zurück, nachdem die Korrektur am Freitag stattfand, als sie um fast fünf kubanische Pesos (CUP) gefallen war.
Informeller Wechselkurs in Kuba Samstag, 21. März 2026 - 07:00
- Tauschkurs des Dollars (USD) zu kubanischen Pesos CUP: 515 CUP
- Tauschkurs des Euros (EUR) zu kubanischen Pesos CUP: 580 CUP
- Tauschkurs von (MLC) zu kubanischen Pesos CUP: 410 CUP
Por seinerseits bleibt der US-Dollar (USD) bei 515 CUP, ohne Veränderungen im Vergleich zu den letzten Tagen, während die frei konvertierbare Währung (MLC) auf 410 CUP ansteigt und sich nach dem vorherigen Rückgang erholt.
Das Verhalten des Euro ist die relevanteste Information des Tages. Seine Rückkehr zum Höchststand bestätigt, dass der jüngste Rückgang keinen Trendwechsel markierte, sondern eine punktuelle Anpassung innerhalb einer breiteren Aufwärtsdynamik darstellt.
In der letzten Woche zeigte die europäische Währung eine größere Volatilität als der Dollar, mit Bewegungen, die eine aktive Nachfrage von denen widerspiegeln, die ihr Geld vor der Abwertung des kubanischen Pesos schützen oder Geschäfte im Ausland tätigen möchten.
Der Dollar hingegen bleibt auf hohem Niveau stabil und festigt sich als Hauptreferenz des informellen Marktes. Diese Stabilität bedeutet jedoch keine Verbesserung des Pesos, sondern eine Pause innerhalb einer anhaltenden Schwäche der nationalen Währung.
Was die MLC betrifft, so ändert ihre leichte Erholung nichts an ihrer nachstehenden Position gegenüber den physischen Währungen, obwohl sie nach wie vor eine Schlüsselrolle im internen Konsum in staatlichen Geschäften spielt.
Der Markt bleibt von strukturellen Faktoren wie der Knappheit an Devisen, der Inflation und dem Misstrauen gegenüber dem kubanischen Peso beeinträchtigt. Hinzu kommt die Energiekrise, die die wirtschaftliche Aktivität einschränkt und das Transaktionsvolumen verringert.
In diesem Szenario bleibt der informelle Markt der wichtigste Indikator für den tatsächlichen Wert des CUP. Die Tatsache, dass der Euro sein historisches Hoch wieder erreicht hat, unterstreicht die Vorstellung, dass der Druck auf das Peso nicht nachgelassen hat.
In den kommenden Tagen wird die Entwicklung des Euro entscheidend sein, um festzustellen, ob der Markt einen klareren Aufwärtstrend wiederaufnimmt oder sich in einer Phase punktueller Anpassungen auf bereits sehr hohen Niveaus hält.
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