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Die offiziellen Wechselkurse der Zentralbank von Kuba (BCC) haben sich erneut im sogenannten Segment III des Devisenmarktes bewegt, dem Mechanismus, den die Regierung als flexibleren oder „schwankenden“ Kurs präsentierte, um den Wert des kubanischen Pesos den Marktbedingungen anzunähern.
Según den aktuellen Daten für die Transaktionen am 16. März 2026, setzt die BCC den US-Dollar auf 475 CUP fest, während der Euro bei 545,11 CUP in diesem Segment liegt.
Die vom Zentralbank selbst veröffentlichten Grafiken zeigen, dass der Dollar ab dem 13. März eine neue Anpassung nach oben erfuhr, als er von Werten nahe 473 CUP auf die aktuellen 475 CUP stieg, wo er in den letzten Tagen stabil geblieben ist.
Wenn man den Blick auf den letzten Monat erweitert, ist der Trend eindeutig steigend. Mitte Februar lag der offizielle Dollar bei etwa 458 CUP, was bedeutet, dass der Wechselkurs in etwa vier Wochen um etwa 17 Pesos gestiegen ist.
Dennoch war das Verhalten des Euro unterschiedlich. Nachdem er Anfang März einen Höchststand von nahezu 551 CUP erreicht hatte, erlebte die europäische Währung in den letzten Tagen eine leichte Korrektur und bewegt sich nun um die 545 CUP.
Die Erklärung für diesen scheinbaren Widerspruch —mit einem Dollar, der steigt, und einem Euro, der im offiziellen Markt fällt— liegt nicht in der kubanischen Wirtschaft, sondern im internationalen Devisenmarkt.
Die Zentralbank Kubas berechnet den Wert des Euro nicht unabhängig, sondern leitet ihn vom Wechselkurs des Dollars und dem internationalen Kurs zwischen beiden Währungen ab.
In den letzten Tagen hat der Euro gegenüber dem Dollar auf den globalen Märkten an Wert verloren: Er fiel von etwa 1,16 Dollar pro Euro auf rund 1,14, gemäß den Referenzkursen der Europäischen Zentralbank (EZB).
Bei der Anwendung dieses internationalen Umrechnungskurses auf den offiziellen kubanischen Dollar ergibt sich ein Euro, der in Pesos leicht günstiger ist, selbst wenn der Dollar steigt.
Trotz dieser Anpassungen bleibt die Kluft zwischen dem offiziellen und dem informellen Markt erheblich.
Mientras der BCC den Dollar auf 475 CUP festlegt, wird die US-Währung auf dem informellen Markt über 510 CUP gehandelt, laut der täglichen Überwachung des unabhängigen Mediums elTOQUE. Ähnliches geschieht mit dem Euro, der sich auf dem Parallelmarkt der 580 CUP nähert, was weit über dem offiziellen Kurs liegt.
Diese Differenz spiegelt strukturelle Probleme der kubanischen Wirtschaft wider, darunter den Mangel an Devisen im staatlichen Bankensystem und die hohe Nachfrage nach harter Währung seitens der Bevölkerung.
Solange diese Bedingungen bestehen, wird der informelle Markt weiterhin als die Hauptreferenz für den tatsächlichen Wert des kubanischen Pesos fungieren, selbst wenn die Zentralbank weiterhin schrittweise Anpassungen an ihrem „schwankenden“ Kurs vornimmt.
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