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Der kubanische Premierminister Manuel Marrero Cruz veröffentlichte auf X eine Dankesbotschaft, nachdem das Schiff mit dem Namen Granma 2.0 im Hafen von Havanna angekommen war, welches aus Chelem, Yucatán (Mexiko), kam, mit Dutzenden von internationalen Aktivisten an Bord und Tonnen von humanitärer Hilfe.
Das Schiff, dessen offizieller Name Maguro (Registrierung 31012100233) ist, sticht zwischen dem 20. und 21. März in See und legt eine Strecke von etwa 370 nautischen Meilen zurück. An Bord befanden sich zwischen 25 und 40 Aktivisten aus mehr als 30 Ländern, die Flaggen von Kuba, Palästina und Italien trugen und Plakate mit der Aufschrift "Let Cuba Live" hielten.
Das Regime versichert, dass das Schiff zwischen 20 und 30 Tonnen Lebensmittel, Medikamente, Solarpanels und technologische Ausrüstung transportierte, deren Verwaltung in die Hände des ICAP, des Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos gelegt wird.
Die Ankunft im Hafen von Havanna wurde von der kubanischen Regierung als Zeichen internationaler Solidarität gefeiert. Dennoch erhielt sie in den Medien Kritik, da sie als ein klares Beispiel für „ideologischen Tourismus“ in Kuba angesehen wird.
Marrero Cruz schrieb: "Eine Umarmung an die Freunde, die heute aus Mexiko angekommen sind, in einem Boot, das sie Granma 2.0 genannt haben, um sich dem Convoy Nuestra América anzuschließen. Kuba Soberana, das der Welt das Beste von sich gegeben hat, fühlt sich begleitet und ist unendlich dankbar für so viele Zeichen der Solidarität."
Miguel Díaz-Canel nahm ebenfalls an den Feierlichkeiten teil, obwohl Kuba zu diesem Zeitpunkt unter Stromausfällen von bis zu 20 Stunden litt, während der Präsident öffentlich die Ankunft des Konvois feierte.
Nicht alle Reaktionen waren positiv. Yoani Sánchez kritisierte den Convoy Nuestra América und bezeichnete ihn als ideologischen Tourismus, während ein Teilnehmer der Flottille nach Gaza heftig gegen die Initiative wettersagte.
Desde den Vereinigten Staaten bezeichnete der Abgeordnete Mario Díaz-Balart die Teilnehmer des Konvois als radikale Linke, die gegenüber dem Leiden des kubanischen Volkes gefühllos sind.
Der Convoy Nuestra América hat eine intensive internationale Debatte über die Situation in Kuba ausgelöst, in einem Kontext schwerer humanitärer und energetischer Krisen.
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