Der kubanische Intellektuelle Pedro Juan de la Portilla ist in Mexiko verstorben



Pedro Juan de la Portilla CabreraFoto © Facebook/Johnny Oliver Quintal

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Der kubanische Schriftsteller und Dramatiker Pedro Juan de la Portilla Cabrera verstarb am vergangenen Sonntag in Mérida, Yucatán im Alter von 67 Jahren, nach einem Kampf gegen den Krebs, so der Journalist Johnny Oliver Quintal auf seinen verschiedenen Plattformen.

Geboren am 19. Juni 1958 in Pinar del Río, war De la Portilla eine zentrale Figur der kubanischen Gemeinschaft in Mexiko und einer der aktivsten Kulturförderer der Diaspora auf der Halbinsel Yucatán.

Seine Familie verabschiedete sich mit einer Anzeige, die ihn als „liebevollen, mutigen, fröhlichen und großzügigen Mann, leidenschaftlichen Künstler und energischen Verteidiger der Freiheit seiner Heimat“ beschrieb.

Licenciado in darstellenden Künsten mit Schwerpunkt auf Theaterwissenschaft vom Instituto Superior de Arte de La Habana, leitete De la Portilla den Rat für darstellende Künste in Pinar del Río und war Direktor des Teatro Milanés, einem der wichtigsten historischen Orte dieser Provinz, der im 19. Jahrhundert erbaut und zum Nationaldenkmal erklärt wurde.

Bevor er sich endgültig in Mérida niederließ, hatte er Positionen im Ministerium für Kultur in Havanna inne, wo er einen Teil seiner institutionellen Laufbahn entwickelte.

In Mexiko wurde er der erste Präsident der Asociación de Cubanos Residentes en México José Martí, Delegation Yucatán, ein Amt, das er über mehr als 15 Jahre ausübte, und er war Dozent an der Escuela de Escritores Leopoldo Peniche Vallado in Mérida. In demselben kulturellen Raum präsentierte er dort sein Gedichtbuch und hinterließ einen bleibenden Eindruck in der literarischen Landschaft Yucatáns.

In der yucatánischen Hauptstadt war er liebevoll als "der Cubateco" bekannt. Die Spuren des Cubateco, unauslöschlich in der Kultur, ist der Titel, mit dem die lokale Presse sein Erbe zusammenfasste, nachdem die Nachricht von seinem Tod bekannt wurde.

Sein Tod reiht sich in eine schmerzhafte Liste von Verlusten für die kubanische Intellektualität im mexikanischen Exil ein. In den letzten Jahren ist auch ein weiterer in Mérida lebender kubanischer Intellektueller, der Dichter und Kurator Osvaldo Sánchez Crespo, gestorben, eine ebenso geschätzte Persönlichkeit in den kulturellen Kreisen der Region.

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